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Das imposante Schlussbild des Chor- und Orchesterkonzertes der Christian-Wirth-Schule bildet jedes Jahr aufs Neue das Abschlussstück des Schulchores.

Evangelische Laurentiuskirche

Konzertgenuss in der neuen Kirche

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Das traditionelle Weihnachtskonzert der CWS-Schüler musste wegen der noch nicht abgeschlossenen Innensanierung der evangelischen Laurentiuskirche verschoben werden. Zum Glück: Beim ersten Großkonzert in der frisch renovierten Stadtkirche strahlten alle Beteiligten.

Imposant ist das letzte Stück auf dem Konzert-Programm jedes Jahr aufs Neue. Wenn die rund 100 Sänger des großen Chores der Christian-Wirth-Schule zum Abschlussstück ansetzen, sind die Konzertbesucher stets aufs Neue ergriffen. Vor allem die Eltern, Freunde und Verwandten der Schüler, die das Grande Finale bestreiten.

Beim Chor- und Orchesterkonzert der CWS in der evabgelischen Laurentiuskirche stand „Porgy und Bess“ von George Gershwin als Schlusspunkt auf dem Programm – geleitet von Torsten Hampel und am Flügel begleitet von Yuki Bauernschmitt. Die Auswahl des Stückes war deshalb so gut, weil die Konzertbesucher ganz genau spürten, welch musikalischer Chorgenuss das Werk auch für die Sänger bedeutete.

Wie für den Komponisten George Gershwin seinerzeit ist die Musik auch heute für viele Schüler der CWS Luft, die sie atmen und leben. Und um weiter in den Worten des Komponisten Arnold Schönberg zu bleiben, ist Musik für die Schüler heute wie seinerzeit für den Komponisten eine Speise, die sie nährt, ein Trank, der erfrischt.

„Musik ist das, was ein Gefühl erweckt, und Musik ist das Gefühl, das Gershwin ausdrückte. Was er vollbrachte, war auch ein Beitrag zur Musik auf der ganzen Welt“, sagte Schönberg, einer der einflussreichsten Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts. Mit jedem Klang und jeder Note, die die Schüler am Mittwochabend präsentierten, spürte man, dass das auch für sie galt.

Noch bevor der Chor nach 75 Minuten zum Finale ansetzte begeisterten die Nachwuchs-Violoncelli Sara Handke, Annika Kirchner, Eike Rödel und Malte Schäfer sowie Jonathan Grieshaber am Kontrabass mit dem Toreador-Song aus der Oper Carmen von George Bizet. Die Brillanz und das Gefühl ihres Spiels deutete für jedermann an, welchen musikalischen Weg die Talente einschlagen können.

Mit dem weltberühmten Kanon in D-Dur von Johann Pachelbel und dem Andante festivo von Jean Sibelius hatte Musiklehrerin und Dirigentin Irmgard Heiden zwei goldrichtige Werke ausgewählt. Die Werke waren in Anspruch und Schwierigkeit genau den Möglichkeiten des Streichorchesters entsprechend, so dass die Streicher ihren Instrumenten den vollen Klang und glanzvolles Optimum entlockten.

Die Sänger und Instrumentalisten der Jazz AG zeigten mit ihrer Interpretation von ,Big City Swing’ von Mac Huff, warum alljährlich mehr Schüler an der Jazz-AG teilnehmen wollen, als aufgenommen werden können. Das gemeinsame Singen und Musizieren macht einfach riesigen Spaß.

Die Holzbläser-AG unter Leitung von Martin Lakomek begeisterten das Publikum mit der Filmmusik von ,Pink Panther’ und dem Hit ,Lass uns gehen’ von Revolverheld (Sologesang Paul Andreas). Mit Hotel California von den Eagles konnten Nadja Altmannsberger und Jasmin Betschel gesanglich und auch die Gitarristen überzeugen. Auch die Musiklehrerinnen Sabine Hampel und Regina Möller Wälde engagieren sich im Vorfeld des Großkonzertes ehrenamtlich, so dass das CWS-Konzert jedes Jahr aufs Neue ein musikalisches Großereignis wird.

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