Lauth ist Ortsvorsteherin

  • vonEvelyn Kreutz
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Der neue Ortsbeirat will zum Wohl von Hundstadt schnellstmöglich aktiv werden. Begonnene Projekte wie die Sanierung der Bahnhofstreppe sollen weitergeführt werden. Ob Fußballgolf kommt, bleibt abzuwarten.

Die Posten im neuen Ortsbeirat in Hundstadt waren schnell verteilt. „Von unserer Seite aus können wir es dabei belassen, dass die bisherige Ortsvorsteherin auch weiterhin Ortsvorsteherin bleibt“, schlug Rudolf Tillig (SPD) vor. Bei eigener Enthaltung wurde dann auch Barbara Lauth (FWG) wieder an die Spitze des ansonsten komplett neu besetzten Gremiums gewählt.

Ihr Stellvertreter wird Thomas Kinnett von der CDU sein. Friedhelm Becker (FWG) wird Schriftführer sein und Tillig sein Stellvertreter. Für die UB wirkt Karin Klimt mit.

Bürgermeister Roland Seel (CDU) nutzte die Gelegenheit, aus der gerade erst konstituierten Gemeindevertretung und vom neu besetzten Gemeindevorstand zu berichten sowie über Sachstände zu informieren, die Hundstadt betreffen.

Er komme natürlich gerne zu den Ortsbeiratssitzungen, aber wenn das nicht möglich sei, würden ihn künftig Heinz Radu, Lothar Stöckmann und Armin Friedrich vertreten. Nach dem plötzlichen Tod von Kai Hildebrandt aus der Verwaltung kümmere sich Stöckmann intensiv um die Abläufe bei der Sanierung der Kläranlage. Mit der Haushaltsgenehmigung rechnet Seel bis Anfang Juni. Für die neue Fahrzeughalle der Wehr in Hundstadt könnte es 2017 eventuell Zuschüsse aus einem kommunalen Finanzierungsprogramm geben.

In den vergangenen Jahren sei viel für die Ortsteile gemacht worden. „Wenn etwas anliegt, kommt auf uns zu. Ob und wie wir es umsetzen können, steht immer unter Finanzierungsvorbehalt“, so der Rathauschef. Er erinnerte daran, dass 2017 im Haushalt eine Null stehen müsse.

Auf Anfrage von Tillig teilte Seel mit, dass die Windkraft noch nicht gestorben sei und sagte: „Wir haben die Zustimmungserklärung eingereicht, jetzt geht alles seinen Gang, und wir können nur noch abwarten.“

Die Bahnhofstreppe könnte aus Seels Sicht noch in diesem Jahr saniert werden. Wie Lauth berichtete, seien in Eigenhilfe schon einige Vorarbeiten geleistet worden. Sie erfuhr auch, dass die Sanierung der Kreisstraße vom Abzweig der B 456 nach Hundstadt im aktuellen Plan des Kreises ist. Vorerst soll diese aber nur bis zur Eisenbahnbrücke erneuert werden. Weitere Zufahrten könnten nötig werden, wenn das Projekt „Fußballgolf“ doch startet. „Die Gemeinde ist bei diesem Vorhaben offiziell nicht dabei“, teilte Seel mit. Eigentümer und Investor wollten sich über einen Pachtvertrag einigen, und der sei Grundlage für eine Bauvoranfrage.

Für die nächsten zwölf Jahre in trockenen Tüchern ist der Jagdpachtvertrag, der kürzlich verlängert wurde. Derzeit werde mit allen Landwirten eine Bestandsaufnahme der Feldwege vorgenommen. Wege, die als solche nicht mehr gebraucht werden, könnten umgewidmet werden, dürfen aber nicht einfach landwirtschaftlich genutzt werden. „Wir brauchen Rechtssicherheit, denn wenn Grenzsteine an öffentlichen Wegen fehlen, ist das kein Trivialdelikt mehr“, meinte Seel.

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