Gerüstet für die Kommunalwahl

UB hat die Listen bereits voll

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Es geht los mit den Wahlvorbereitungen. Damit am 6. März 2016 alles reibungslos abläuft und die Unabhängigen Bürger wieder viele Wählerstimmen auf ihrem Konto verbuchen können, legen sie sich ab sofort ins Zeug.

Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder der Unabhängigen Bürger (UB), um über alle aktuellen Themen zu diskutieren. Diesmal war es der anstehende Kommunalwahlkampf, der am Montag im Landgasthof „Zur Eisenbahn“ im Vordergrund stand. Denn es gibt bis zum Wahltag, dem 6. März des kommenden Jahres, noch jede Menge zu tun.

Da wäre erst mal die Aufstellung der Kandidatenliste. Doch da mangelt es den Unabhängigen Bürgern nicht an Beteiligten. 35 Namen stünden schon fest, einige kämen noch dazu, kündigte Rolf Tausch optimistisch an. Für die Ortsbeiräte gebe es bisher in Grävenwiesbach fünf Kandidaten, in Heinzenberg neun, in Hundstadt fünf, in Laubach acht, in Mönstadt zwei und in Naunstadt sechs. „Wir sind also überall recht gut besetzt“, meinte Tausch, der hofft, nach der Wahl auch in allen Ortsteilen vertreten zu sein.

Das Wahlprogramm stehe noch nicht komplett. Man orientiere sich aber an dem der Vergangenheit – mit Infrastrukturvorschlägen, Umwelt- und Klimaschutz, Gemeindeleben, Bürgerrechten und Verwaltung – mit dem die UB gut beim Wähler angekommen sei. Weitere Vorschläge werden aber noch gesammelt, damit Nils Volkersen das gesamte Programm erstellen kann.

Mit dem ersten Bürgerbrief, dem bis zur Wahl noch drei weitere, gespickt mit Grävenwiesbacher Themen, folgen sollen, habe der Wahlkampf indirekt ja schon begonnen, bekannten sie. Schon Anfang September wurde dieses Info-Blatt verteilt, in dem es um die Ziele der UB ging. „Wir sind 2011 erstmals angetreten, um uns für einen ausgeglichenen, transparenten Haushalt einzusetzen“, hieß es im Brief und auch beim Monatstreffen. Mit über 15 Prozent Wählerstimmen habe die UB ein sehr gutes Ergebnis erzielt, sagte Nils Volkersen.

Leider sei das Bündnis von UB, Grünen, FDP und SPD gescheitert, was seiner Meinung nach an der SPD gelegen habe. Daraufhin habe sich ein lockeres Bündnis zwischen CDU, FWG und SPD gebildet. Momentan seien aber dennoch keine Mehrheiten abzusehen, prognostizierte der UB-Fraktionsvorsitzende.

Verändert habe sich aber die Moral im Parlament. Es werde ein offener Umgang untereinander gepflegt. „Die Opposition konnte nicht einfach nur abgebügelt werden“, zeigte er sich zufrieden. Es dürfe aber weiterhin bei der Politik nicht der Kopf in den Sand gesteckt werden, meinte Laurenz Fangmann und bezog sich damit auf die Ausgaben der Gemeinde.

„Wir sind bei Null angetreten und können vielleicht bei der Wahl unseren Stimmenanteil noch erhöhen“, erklärte Nils Volkersen. Die Ursache sah auch er in der zunehmenden Unzufriedenheit innerhalb der Grävenwiesbacher Bevölkerung.

Das nächste Treffen der UB findet am Montag, 26. Oktober, im Landgasthof „Zur Eisenbahn“ um 19.30 Uhr statt.

Eingeladen sind alle Bürger, die sich für die Zukunft ihres Heimatortes interessieren. Und es werden auch immer noch Mitstreiter gesucht, die sich auch auf politischer Ebene für ihren Ort einsetzen wollen.

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