Profis von Mainz 05 bei Nachwuchs-Fußballern

Mainz 05 zu Gast

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Das vierte Fußballcamp des Jugendfußballclubs (JFC) Eintracht Feldberg war abermals ein klarer Punktsieg. Hier trainierten 41 Nachwuchskicker zweieinhalb Tage lang beinhart und ließen sich von den Profis der Fußballschule des Mainz 05 gerne über den Platz scheuchen. Die JFC-Trainer guckten sich ebenfalls ein paar Tricks ab.

Die ehemaligen Profis von Mainz 05 wissen wie es geht und können das auch vermitteln. Mit ihrer Fußballschule waren sie zum vierten Mal beim JFC Eintracht Feldberg und brachten diesmal 41 junge Kicker richtig in Schwung. Auch Spieler der Jugendspielgemeinschaft Schmitten aus der Spielvereinigung Hattstein und Jugendfußballer aus Nachbarvereinen nutzten die Gelegenheit sich richtig fit machen zu lassen.

„Wer muss Liegestützen machen?“ rief 05er Michael Wollitz über den Platz und ließ sich von Benedict bestätigen, dass das Krafttraining schon am dritten Tag etwas gebracht habe. Nach der letzten Trainingseinheit ausruhen, das kam nicht in die Tüte.

Um Spielpraxis zu sammeln wurden vier Mannschaften gebildet. Und die Fußballer, die gerade nicht dem Leder hinterher jagten und ehrgeizig um Tore kämpften, hatten zwar Pause, aber das bedeutete nicht Nichtstun. „Ihr müsst anfeuern und Stimmung machen“, forderte Kurt Jungermann sie auf.

„Manche unserer Jugendfußballer sind zum wiederholten Mal dabei“, freute sich der stellvertretende JFC-Jugendleiter und B-Jugend-Trainer Julian Hering. Doch trotz Intensiv-Wochenende mit den Profis bleibe für die eigenen Trainer noch einiges zu tun, stellte er fachmännisch fest, während er das Vorgehen beobachtete. Hering berichtete, dass nicht nur die begeisterten Jugendspieler in der Fußballschule viel gelernt hätten, sondern auch die Trainer. Die meisten hätten sich an allen drei Tagen die neuesten Trainingsmethoden abgeguckt.

Klar sei die Motivation ihrer Schützlinge besonders hoch, wenn Andere, vor allem derart Prominente von einem Bundesligisten, das Training gestalteten, gab Hering zu. Mit Pepp und Witz war es den Profis gelungen, die Kinder und Jugendlichen unermüdlich über den Rasen stürmen zu lassen. Dabei konnten sie ihre Ausdauer und Technik verbessern und Spielzüge einstudieren ohne den Spaß zu verlieren. Fairplay und Teamfähigkeit, Respekt und das Verhalten gegenüber anderen, spielte natürlich auch eine Rolle.

„Los Jungs Hütchen einsammeln und Stangen wegpacken, keinen Blödsinn machen, das geht alles von Eurer Zeit ab“, drängten die Mainzer zum Weitermachen und die jungen Fußballer machten ohne Murren mit. „Es war wirklich schee“ stand auf einem der Kuchen, den die Mütter der Spieler zur Energieversorgung gespendet hatten. Jeden Tag gab es außerdem ein Mittagessen und als Zwischenmahlzeiten frisches Obst und Gemüse.

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