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In der Jahreshauptversammlung des Taunusklubs wurden Wegewart Horst Michel, Beisitzer Josef Langsch, Kassenprüferin Brigitte Laut, Schriftführer Thomas Velte, der Vorsitzende Klaus Pistor und Beisitzerin Cornelia Michel im Amt bestätigt.

Der Taunusklub Usingen wächst

Mehr Mitglieder konnten im Corona-Jahr weniger Touren genießen

  • vonTatjana Seibt
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Die Pandemie hat auch den Wanderern die Saison ordentlich verhagelt, auch wenn seit einigen Wochen kleine Gruppen wieder unterwegs sind.

Der Taunusklub in Usingen wächst. Das war eine der guten Nachrichten, die der Vereinsvorsitzende Klaus Pistor den Mitgliedern am Samstagabend in der Hugenottenkirche überbringen konnte. 148 Mitglieder zählt der Usinger Zweigverein derzeit und hat damit bereits im vergangenen Jahr elf mehr als noch in 2018.

690 Kilometer haben die Wanderer in 2019 abgelaufen, wie dann auch Wanderwart Gerhard Möheken Revue passieren ließ. Das dürfte einige Schuhsohlen gekostet haben, den die Wanderer haben diese Strecke auf insgesamt 55 Wanderungen verteilt.

Dabei sind die Tauniden längst nicht nur in Usingen und Umgebung unterwegs, sondern haben und hatten auch mehrtägige Wanderungen zu schönen Zielen in der Ferne in ihrem Programm. Sei es eine dreitägige Wanderung in Würzburg und Umgebung oder die sechs Tage Sonnenwaldsteig an die Möheken erinnerte.

Aber auch ein Wandertag in Kooperation mit dem Familienzentrum Hand in Hand am Tag des Wanderns oder der Besuch des Wandertags in Schmallenberg gehörten zu Aktivitäten.

19 Wanderführer haben sich dazu engagiert, und auch der gesellige Part kam im vergangenen Jahr nicht zu kurz. Aber aktuell erschwert Corona auch den Tauniden ihr schönes und gesundes Hobby. Zwischen März und Mitte Juni gab es, bedingt durch Corona, keine gemeinsamen Wanderungen oder geselliges Beisammensein.

Umfangreiche Planungen

Erst mit den Lockerungen hat sich der Vorstand auch wieder daran gewagt, die Mitglieder zu Wanderungen einzuladen. Das bedeutet für den Vorstand derzeit einiges an Mehraufwand, denn bei jeder Wanderung dürfen maximal zwölf Personen zusammen auf die Strecke gehen. Fahrgemeinschaften will man nicht bilden, weshalb der bis dahin aufgestellte Wanderplan komplett über den Haufen geworfen wurde.

In diesem Jahr hat der Vorstand noch genau zwei Wanderungen vorgesehen. So geht es am 1. November zu einer Herbstlaubwanderung nach Maibach und auch für den 15. November sind noch zwei Wanderungen mit unbestimmten Ziel geplant. Eine Weihnachtsfeier, bei der in der Vergangenheit die fleißigsten Wanderer ausgezeichnet wurden, wird es in diesem Jahr nicht geben, teilte Klaus Pistor mit.

Naturschutz- und Wegewart Horst Michel nutzte die Versammlung ebenfalls um zu erzählen, welche Wege der Taunusklub in seiner Obhut hat und berichtete darüber hinaus von verschiedenen Bänken, die er wieder auf Vordermann gebracht hatte. Bei den anschließenden Vorstandswahlen zeigte sich, dass der Verein auch für die Zukunft nicht nur engagierte Mitstreiter herzlich verabschieden, sondern auch neue, interessierte Wanderer für die Mitarbeit gewinnen konnte. Seit 2009 gehört Birgit Bischoff bereits zum Taunusklub. Seit 2010 arbeitete sie auch aktiv im Vorstand mit. Zunächst als Beisitzerin zwei Jahre, dann als Schriftführerin. Bei 350 Wanderungen ist sie mitgelaufen, 23 hat sie selbst organisiert und sich auch für die Betreuung des Taunushauses engagiert. Für sie rückt Thomas Velte in den Vorstand nach. Auch Heidemaria Wagner schied nach acht Jahren als Beisitzerin und Kulturbeauftragte aus, für sie übernimmt nun Josef Langsch das Amt. Vereinschef Klaus Pistor bleibt in Amt und Würden, ebenso Beisitzerin Cornelia Michel.

Für 50 Jahre Treue ehrte der Vorstand außerdem Robert Pauli während Paulina Gradke den Wanderpokal für die meisten Kilometer, bei ihr waren es 300, erhielt. Tatjana Seibt

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