Schulabgänger

Mitarbeiterinnen der Jugendberufsagentur helfen auf dem Weg in den Job

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Viele Schulabgänger haben ein konkretes Ziel, wohin sie ihr weiterer Lebenslauf führen soll. Doch die Zahl der Jugendlichen, die nach einem Schulabschluss zunächst „keinen Plan“ haben oder die sogar die Schule verlassen haben, steigt. Mit der Jugendberufsagentur hat der Kreis reagiert und will Hilfestellungen geben.

Es gibt sie gleich an zwei Standorten, die neue Jugendberufsagentur Hochtaunus, die am 1. August an zwei Niederlassungen in Bad Homburg und Usingen gestartet ist. Das hehre Ziel der beiden Einrichtungen: Junge Menschen zuverlässig und gezielt in Ausbildung und Arbeit zu vermitteln.

„Wir möchten Jugendlichen nach ihrer Schullaufbahn zur Seite stehen, bis es eine konkrete Berufsperspektive gibt. Eine abgeschlossene Ausbildung oder ein erfolgreich beendetes Studium sind unser Ziel“, sagt Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Kathrin Hechler.

Als Ansprechpartnerinnen fungieren Claudia Neumann und Lorna Merkel, die bei den kooperierenden Trägern StartHilfe Hochtaunus und basa die zentrale Anlaufstelle für junge Menschen sind. Sie waren es auch, die gemeinsam mit den Geschäftsführerinnen der Träger, Bärbel Bimschas (basa), Eva Urban Puhl und Maria Goldhammer (beide StartHilfe Hochtaunus), ein neues Konzept entwickelt haben, das sich bei der Ausschreibung des Hochtaunuskreises durchsetzen konnte.

Die zwei Standorte sollen jungen Menschen kurze und schnelle Kontaktwege ermöglichen. Sie liegen verkehrsgünstig und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen. Beide Träger arbeiten seit vielen Jahren im Feld der Jugendhilfe im Hochtaunuskreis. Die dabei gesammelten Erfahrungen und Kontakte durch die unterschiedlichsten Projekte und Maßnahmen unterstützen die Umsetzung der Aufgaben innerhalb der Jugendberufsagentur.

Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren mit erhöhtem Unterstützungsbedarf hinsichtlich einer schulischen oder beruflichen Integration. Auch junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die sich nach einer Flucht nach Deutschland im Hochtaunuskreis neu orientieren müssen, erhalten Unterstützung. Gefördert wird die Jugendberufsagentur mit Geld des hessischen Ministeriums für Soziales und Integration sowie des Hochtaunuskreises.

Egal, ob es sich um einen fehlenden Schulabschluss, eine abgebrochene Ausbildung, Praktika oder generell um eine fehlende berufliche Orientierung handelt – die Jugendberufsagentur bietet in persönlichen Beratungsgesprächen Unterstützung. Dabei geht es um die gemeinsame Entwicklung einer realisierbaren Perspektive zur beruflichen Integration. Hier werden persönliche Ressourcen und Kompetenzen identifiziert sowie weitere Ziele und Schritte vereinbart. In Einzelgesprächen geht es auch um berufliche Möglichkeiten und weiterführende Angebote.

Dazu arbeiten die Beraterinnen mit vielen Institutionen und Ansprechpartnerinnen wie der Jugendberufshilfe des Hochtaunuskreises zusammen, die bei der Unterstützung auf dem Weg in eine berufliche Zukunft wirksam werden. Das bedeutet für die jungen Menschen auch hier kurze Wege und schnelle Abstimmungen. Je nach persönlicher Situation, kann die Beratung kurz- oder langfristig angelegt sein. In Kooperation mit dem Jugendbildungswerk Hochtaunus und den Jugendzentren bietet die Jugendberufsagentur die Möglichkeit, an Ort und Stelle Beratungen und Workshops auszuführen, oder sie ist auf den Ausbildungsmessen der Städte im Hochtaunuskreis präsent.

Die Kontaktdaten

Wer die Hilfe der Jugendberufsagentur in Anspruch nehmen möchte: Lorna Merkel und Claudia Neumann sind an der Riedwiese 10 in Usingen, Telefon 01 51-21 67 22 48 oder in Bad Homburg unter Telefon (0 61 72) 1 77 23 16 zu erreichen. Natürlich auch per E-Mail: lorna.merkel@basa.de oder c.neumann@starthilfe-hochtaunus.de.

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