„Nach der Wahl mit jedem sprechen“

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Über Dialog und Zusammenarbeit sprach die CDU bei der Vorstellung des Wahlprogramms ausführlich. Wunschpartner unter den anderen Parteien wollte Vorsitzender Martin Weber nicht benennen.

Über Dialog und Zusammenarbeit sprach die CDU bei der Vorstellung des Wahlprogramms ausführlich. Wunschpartner unter den anderen Parteien wollte Vorsitzender Martin Weber nicht benennen. Unter Zustimmung von Julia Krügers und Hartmut Müller meinte er diplomatisch: „Wir werden nach der Wahl mit jeder Partei sprechen und gehen offen mit jedem um.“

Das derzeitige Bündnis mit UBB und Grünen bezeichnete der Vorstand als positiv, meinte aber: „Wir wollen erst mal die Wahl abwarten.“ Weber signalisierte, dass der CDU eine feste Koalition lieber wäre als ein loses Bündnis und erinnerte an die Sommerrodelbahn, wo ein Teil der Grünen und des UBB anders abgestimmt habe. „Wir wollen auf jeden Fall etwas umsetzen und müssen neu verhandeln“, stellte Krügers fest.

„Offenheit gegenüber allen Gruppierungen“ ist Müller wichtig. Dazu gehört auch die neue Bürgerliste. Die sei ganz schwer einzuschätzen, gab Weber zu. „Neue Themen hat die b-now ja nicht erfunden.“ Gegründet aus der Initiative der Windkraftgegner sei deren Hauptthema die Transparenz. „Aber im politische Tagesgeschäft werden sie sich genauso wie alle anderen für oder gegen etwas entscheiden müssen“, meinte Weber.

Krügers gab zu: „Ich hätte mir gewünscht, dass sich die b-now-Leute in den etablierten Parteien engagieren, statt eine eigene Partei zu gründen.“ Ob die Neulinge, wenn sie nicht genug Stimmen bekommen, in den Gemeindevorstand einziehen, sei ohnehin fraglich. Dazu müsste nach der Wahl wieder einmal die Hauptsatzung geändert werden. Weber deutete an, dass er persönlich nicht viel davon halte, wenn der gut funktionierende und konsequent arbeitende Vorstand weiter zersplittert werde.

Die CDU lädt übrigens für den 10. Februar von 19.30 Uhr an zum politischen Aschermittwoch ins Gasthaus „Zur Post“ ein und am Mittwoch, 24. Februar, ab 19.30 Uhr zum offenen Gespräch in das Dorfweiler DGH.

(evk)

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