Schützenkapelle Finsternthal-Hunoldstal

Nachwuchs-Musiker gesucht

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Nach einem anstrengenden Vorjahr sammelt der Schützenverein Finsternthal-Hunoldstal neue Kräfte für 2017, wenn Backesfest und Hessischer Schützentag zu organisieren sind. Der bewährte Vorstand wurde komplett wiedergewählt.

„Wegen der Beitragserhöhung gab es keine Abmeldungen, insgesamt haben wir sogar ein Mitglied mehr“, freute sich Schützenmeister Matthias Eid, der anlässlich der Jahreshauptversammlung beim Schützenverein Finsternthal-Hunoldstal am Freitagabend die aktuelle Mitgliederzahl auf 210 bezifferte und eine leichte Verjüngung feststellte.

Eid ließ außerdem die 19 Veranstaltungen des Vorjahres Revue passieren, darunter die Ausrichtung der Kreismeisterschaft in fünf Disziplinen, das erfolgreichste Backesfest aller Zeiten und den schon legendären Bayerischen Abend. Wegen der mäßigen Resonanz und um die Belastung der immer gleichen Helfer zu reduzieren, soll es in diesem Jahr keine Weihnachtsfeier mehr geben. Als nächstes steht an Vatertag der musikalische Frühschoppen im Schützenhaus in Hunoldstal auf dem Programm.

Weil zur Erhaltung des Schützenhauses immer etwas zu tun ist, waren auch wieder einige Arbeitseinsätze nötig. Außerdem stand die Umsetzung der neuen sicherheitstechnischen Auflagen am Luftdruckstand im Fokus.

Auch wenn die erste Sportgewehrmannschaft von der Hessenliga in die Oberliga abgestiegen ist, berichtete Schießwart Frank Hahne über hervorragende Ergebnisse im Sportbetrieb. Allein 16 Schützen nahmen an den Hessenmeisterschaften teil, einige qualifizierten sich sogar für die deutsche Meisterschaft. Von den derzeit 14 Jungschützen haben einige mit der dritten Mannschaft inzwischen in der Grundklasse Fuß gefasst.

Außer den aktiven Sportschützen gehört die 14-köpfige Schützenkapelle zu den Aushängeschildern des Vereins. Wie die neue Vorsitzende Diana Schöneich mitteilte, ist die Kapelle Stammgast bei der Usinger Kerb und hat im Vorjahr auf dem deutschen Schützentag in Hamburg gespielt. Da der Spielbetrieb ohne Aushilfen fast nicht mehr möglich ist, will der neue Vorstand versuchen, über die Jugendarbeit und eine Kooperation mit der Max-Ernst-Schule in Riedelbach eigenen Nachwuchs heranzuziehen. Bei den verschiedenen Veranstaltungen unverzichtbar, nicht nur als Kuchenbäckerinnen, sind die 15 Damen der Gymnastikabteilung.

Der komplette Vorstand hat seine Arbeit gut gemacht, so dass einer einstimmigen Wiederwahl nichts im Weg stand. Geheim gewählt wurden Schützenmeister Matthias Eid und seine Stellvertreterin Katharina Krause. Per Handzeichen votierten die Mitglieder für Kassenwart Bernhard Aumüller, Schriftführer Ingo Mann, die beiden Jugendwarte Falco Schäfer und Thomas Arnold, Schießwart Frank Hahne, Waffenwart Werner Schmitt, Pressewart Lothar Dreißigacker und die Beisitzer Rolf Will, Fabian Nachmann, Uwe Pauly und Bernd Semrau. Unbesetzt blieb das Amt des Vize-Schießwartes.

Kreisschützenmeisterin Gudrun Daume ging in ihrem Grußwort auf die Strukturreform und die ursprünglich geplante Zusammenlegung der beiden Schützenkreise 84 (Hochtaunus) und 85 (Usingen) ein. Sie habe das abgelehnt und es werde wohl alles beim Alten bleiben. Eid kündigte ein eher ruhiges Jahr 2016 an. Dafür gehe es dann 2017 wieder in die Vollen. Dann steht wieder das „Hunseler Backesfest“ an und als besondere Kraftanstrengung – gemeinsam mit dem Schützenverein Usingen – die Ausrichtung des Hessischen Schützentages.

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