L 3025 halbseitig gesperrt

Die neue Stützmauer kommt

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Gestern haben die Bauarbeiten zur Instandsetzung der Stützmauer an der Landesstraße 3025 zwischen Schmitten und Niederreifenberg begonnen. Rund zwei Monate lang wird jetzt der Verkehr in Richtung Königstein über Seelenberg umgeleitet.

„Die Fahrbahn am Ortsausgang von Schmitten in Richtung Niederreifenberg ist zum rechten Rand hin abgängig, die Oberfläche hat längs verlaufende Risse bekommen“, erläutert Rainer Schlosser. Er ist bei Hessen Mobil für die Bauüberwachung zuständig und hatte festgestellt, dass die Stützmauer nicht mehr standfest ist. „Wir müssen jetzt eingreifen“, sagt Schlosser. Die Landesstraße 3025 zwischen Schmitten und Niederreifenberg ist in den vergangenen Jahren immer nur notdürftig geflickt worden und soll in absehbarer Zeit erneuert werden. Weil aber nicht klar ist, wann das der Fall sein wird, wird die Erneuerung der Stützmauer jetzt vorgezogen.

Bevor die eigentlichen Arbeiten an der Mauer beginnen, haben Mitarbeiter der Firma Stricker aus Idstein gestern Büsche und kleinen Bäume weggeschnitten. Danach werden sie die bisherige Stützwand an der Straßenseite entfernen. „Im Prinzip wird auf 40 Metern Länge die komplette Mulde herausgenommen und gegen Betonfertigteile ausgetauscht“, beschreibt Schlosser das Vorgehen.

Weil für die Uferbefestigung der Weil große Baugeräte nötig sind und die Straße sehr eng ist, muss für die Zeit der Bauwerkserneuerung die Straße komplett gesperrt werden. Probleme gab es am Montagmorgen nicht. Der Verkehr wird während der gesamten Bauzeit über Seelenberg umgeleitet. Nur als ein Doppelhänger einen Abfallcontainer und einen Bagger zur Baustelle brachte und rangieren musste, war für wenige Minuten die Geduld der Autofahrer gefragt.

„Wir haben mit acht Wochen Bauzeit geplant“, berichtet Bauleiter Jörg Stricker. Dann soll die Vollsperrung wieder aufgehoben werden. Anfang 2016 müssten dann zwar noch ergänzende Arbeiten ausgeführt werden, aber dann komme man mit einer halbseitigen Sperrung aus.

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