Nicht immer gleich abgerechnet

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Trotz der ihm auferlegten parteipolitischen Neutralität im Kommunalwahlkampf gestattete sich Bürgermeister Marcus Kinkel (FWG) in der Sitzung der Gemeindevertretung eine Anmerkung zu einem kürzlich

Trotz der ihm auferlegten parteipolitischen Neutralität im Kommunalwahlkampf gestattete sich Bürgermeister Marcus Kinkel (FWG) in der Sitzung der Gemeindevertretung eine Anmerkung zu einem kürzlich flächendeckend in der Gemeinde verteilten Prospekt einer Wählergruppierung.

Gemeint war die Bürgerliste neue offene Wählergemeinschaft (b-now), die der Rathauschef aber nicht namentlich nannte. „Es ist schlichtweg falsch, wenn behauptet wird, dass die Gemeinde in den letzten Jahren beim Straßenbauprogramm nur Straßen nach dem Abrechnungsmodus 90 Prozent Anlieger/10 Prozent Gemeinde ausgebaut hat.“ Seit 1998 bis einschließlich 2014 habe die Gemeinde 51 Straßen und Straßenabschnitte ausgebaut, rechnete Kinkel vor. 33 Projekte seien nach dem Verteilungsmaßstab 90/10 veranlagt worden, und bei 18 Straßen sei die Veranlagung nach der Straßenbeitragssatzung erfolgt.

„Da darf man doch etwas mehr Sachlichkeit erwarten“, sagte Bürgermeister Kinkel und schob unter Buh-Rufen aus dem Publikum nach: „Ein Anruf im Rathaus hätte gereicht, bevor man den Leuten falsche Informationen in den Briefkasten wirft.“

(evk)

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