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Sabine Wagner ist Nachfolgerin von Claudia van Rossum.

Sabine Wagner vermittelt jetzt die Tagesmütter

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Wachablösung in der Kindertagespflege. Wer bisher zur Beratung, Information oder Vermittlung in das Büro von „Ganz“ kam, der saß Claudia van Rossum gegenüber.

Wachablösung in der Kindertagespflege. Wer bisher zur Beratung, Information oder Vermittlung in das Büro von „Ganz“ kam, der saß Claudia van Rossum gegenüber. Nun erwartet die Besucher ein neues Gesicht: Sabine Wagner hat ihre Vorgängerin jüngst abgelöst, führt die Geschäfte aber nahtlos weiter.

„Es bleibt sonst alles beim Alten“, sagt die Neue, die sich schon längst eingearbeitet hat. Ihre Vermittlungstätigkeit geht in zwei Richtungen. Zum einen berät und vermittelt sie Eltern, die eine Betreuung für ihren Nachwuchs brauchen, Tagesmütter. Zum anderen akquiriert sie Frauen, die gerne als Tagesmütter arbeiten möchten. Das Angebot gilt prinzipiell auch für Tagesväter, aber die gibt es bislang noch nicht.

Wer andere Kinder betreuen möchte, muss selbstverständlich eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen und wird vom Verein „Ganz“ entsprechend qualifiziert. Dann steht eine individuelle Vermittlung, möglichst in der Nähe des Wohnortes, im Vordergrund. Familie und Tagesmutter müssen zueinander passen, erklärt Wagner, sprich, die Chemie müsse stimmen. Die Kinder werden entweder in ihrem Zuhause betreut, dann spricht man von einer Kinderfrau, oder in der Wohnung der Tagesmutter in einem familienähnlichen Umfeld.

Die Kindertagespflege ist nur eine Leistung des Vereins zur ganzheitlichen Förderung der Gesundheit (Ganz), der seit 1995 besteht. Vor allem steht er jungen Familien und alleinerziehenden Müttern oder Vätern in Notsituationen im Bereich der hauswirtschaftlichen Familienhilfe zur Seite, ist Mitglied im Diakonischen Werk sowie anerkannter Träger der freien Jugendhilfe des Hochtaunuskreises. Hauptgeschäftstelle ist die Kurt-Schumacher-Straße 19. Das Büro der Kindertagespflege ist im alten Rathaus untergebracht.

„Was die Kinderbetreuung betrifft, hat die Stadt Neu-Anspach viel gemacht, aber es gibt auch den besonderen Bedarf, den wir mit unseren Angeboten bedienen können“, sagt Wagner. Die Neu-Anspacherin kommt auch aus der ehrenamtlichen Elternarbeit an der ARS und kocht dort unter anderem mit den Schülern nachmittags in der Schulküche.

(fms)

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