Jahrtausendhalle Oberreifenberg

Sanierung der Jahrtausendhalle geht voran

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Der Vorstand koordiniert die Arbeiten, die Vereine packen an, und die Gemeinde stellt auf Antrag das Material bereit. Der Vereinsring Reifenberg saniert nach und nach die Jahrtausendhalle.

Die Sanierung der Jahrtausendhalle in Oberreifenberg geht voran. Wie Peter Bamberger und Walter Liewald vom Vereinsring-Vorstand am Freitagabend anlässlich einer Versammlung berichteten, ist die untere Gaststätte längst in Betrieb (die TZ berichtete) und die obere jetzt auch fertig. Die Feuerwehr Oberreifenberg hat den Raum entkernt, die Decke neu angelegt und verputzt und kürzlich eine gebrauchte, aber bestens erhaltene Thekenanlage installiert. „Mit Kühlung, Zapfanlage und Beistelltischen ist jetzt bei Großveranstaltungen wieder eine vernünftige Getränke- und Essensausgabe möglich“, sagte Bamberger.

Wie Liewald mitteilte, ist am Seiteneingang bereits eine neue Tür eingebaut. Nachdem die Toiletten im unteren Stockwerk saniert wurden, fehlen für den Austausch von Waschtischen und Spiegelanlagen Fachleute, die ehrenamtlich anpacken. Weiterhin offen sind in der große Halle ein neuer Anstrich und eine neue Deckenbeleuchtung sowie die Verkleidung der Pfeiler zwischen den Fenstern. Wenn die Beleuchtung erneuert wird, sollen gleichzeitig Kabel für die Beschallung verlegt werden, damit nicht für jede Veranstaltung neue Strippen gezogen und wieder abgebaut werden müssen. Außen müssen die beiden Giebelseiten noch saniert werden. Der Haupteingang soll behindertengerecht gestaltet werden, sobald die gemeindlichen Mittel zur Verfügung stehen. Weil dort Stromkabel verlaufen, rechnet Liewald mit rund 20 000 Euro Kosten.

Damit der Hallenboden leichter saubergehalten werden kann, hat der Vereinsring-Vorstand für 2153 Euro eine Reinigungsmaschine angeschafft. 1500 Euro hat laut Bamberger die Bürgerstiftung dazu gegeben. Den Rest habe der Fußball- und Sportverein (FSV) Reifenberg beigesteuert. Die Vereine hätten daher keine höheren Kosten für die Hallennutzung zu zahlen, sicherte der Vorstand zu. „Steuermann“ für das Gerät ist Peter Frasch, denn die Maschine arbeitet nicht alleine. Eine gute Stunde brauche er trotzdem pro Durchgang, mit dem großen Wischmop habe er vorher mindestens eineinhalb Stunde gebraucht. „Und leichter geht es auch“, verriet er der TZ. Trotz maschineller Putzhilfe erinnerte Frasch die Vereine daran, den wöchentlichen Kehrplan einzuhalten und die Halle nach größeren Veranstaltungen immer besenrein zu hinterlassen.

Um die Hallenbelegung kümmert sich nach dem Tod von Klaus Löw, dem auf der Versammlung gedacht wurde, Walter Liewald. Er aktualisierte mit den Vereinen die Hallenzeiten und kündigte an, dass die Gemeinde eine neue Schließanlage für die Jahrtausendhalle abgesegnet habe.

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