Schlachtessen bei Spielvereinigung Hattstein

Hm, schmeckt das gut!

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Bei den Fußballern ist zum Schlachtessen das Beste gerade gut genug. Püree und Kraut werden hier noch selbst gemacht.

Wenn die Fußballer der Spielvereinigung Hattstein zum Schlachtessen ins Vereinsheim am Sportplatz Arnoldshain einladen, dann reicht ein Abend nicht aus, um alle Fans deftiger Hausmannskost abzufüttern. Die Kapazität der Küche ist auf gerade einmal 43 Sitzplätze abgestimmt, so dass die Helfer an zwei Tagen, am Freitag- und Samstagabend, antraten und nebenher sogar noch ein paar Abholer abfertigten.

Als eingespieltes Familienteam sind seit drei Jahren Marita Bausch-Marx, ihr Mann Egon Marx und Tochter Katja Bausch hinter Kochtöpfen und Zapfhähnen am Ball. „Natürlich gibt es bei uns nur das Allerbeste, Fleisch und Wurst kommen in bewährter Qualität von der Metzgerei Emmel“, teilte Bausch-Marx mit. Das war es dann auch schon an gekaufter Ware. Für den Kartoffelbrei war ihr Mann zuständig. Satte 25 Kilogramm Kartoffeln hatte er dafür verarbeitet. Das Sauerkraut hatte die Chefin selbst zu Hause vorbereitet, damit es mit Gewürzen und Brühe bis zum Schlachtessen gut durchzog.

Wahlweise konnten die Schlemmergäste Schlachtplatte mit Wellfleisch oder Rippchen und dazu Blut- und Leberwürstchen bestellen. Rippchen mit Kraut wurden auch solo serviert. Für die Abholer gab es alle Angebote auch in der To-go-Variante. „Worschtsupp’ wer will“, stand als Appetitanreger auf der Speisekarte. Kaum einer wollte nicht, und der extra angepriesene scharfe Löwensenf passte besonders gut zum nicht gerade fettarmen Hauptgericht. Um hinterher die Verdauung anzuregen, gab’s zum Abschluss ein Schnäpschen.

Darauf musste der jüngste „Schlachtplatten-Verdrücker“, der dreijährige Nils Matthay, am Samstagabend jedoch verzichten. Ansonsten aß er alles, was seine Mama Christine ihm in mundgerechten Stücken in den Schnabel schob, während er seelenruhig am Computer weiterspielte. „Dass es dem Kleinen schmeckt, ist nicht verwunderlich, schließlich war der Opa Metzgermeister“, verriet Christine Matthay und teilte mit, dass sie ihre Musikschüler heute im ehemaligen Metzgerladen unterrichtet.

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