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Kirchenmusikerin und Chorleiterin Dorotea Pavone beim Konzert mit ihrem Vokalensemble conTakt in der evangelischen Laurentiuskirche.

Konzertes des Vokalensembles „conTakt“

Schon mit dem ersten Konzert ein Ausrufezeichen gesetzt

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Freunde der Kirchenmusik waren bereits bei der Ankündigung des Konzertes des Vokalensembles „conTakt“ in der evangelischen Laurentiuskirche hellhörig geworden, war ihnen doch der Name der Chorleiterin bekannt vorgekommen. Dorotea Pavone wird nun weitere Akzente setzen.

Dorotea Pavone war schon mehrmals in der evangelischen Kirchengemeinde zu Gast: vor einem Jahr für ein Konzert mit ihren Schwestern Karola und Sofia und einmal länger zur Vertretung als Chorleiterin. Das Konzert mit dem von ihr geleiteten Vokalensemble „conTakt“ aus Nidda am Samstagabend war nun zugleich der Auftakt für eine erneute Elternzeit-Vertretung für Kantorin Cordula Scobel. Bis zum Herbst wird Pavone sowohl die Leitung der Kinder- und Jugendchöre als auch des Seniorenchores der Gemeinde übernehmen.

Mit dem Konzert ihres Chores unter dem Motto „My soul doth magnify the Lord – Meine Seele preist den Herrn“ hat die studierte Kirchenmusikerin zugleich ein neuerliches musikalisches Ausrufezeichen in der Laurentiuskirche gesetzt. Dass die sechs Frauen und sechs Männer bereits seit zehn Jahren zusammen singen, war vom ersten bis zum letzten Chorklang nicht nur hör-, sondern förmlich spürbar.

Bereits mit dem ersten Werk „Ubi Caritas“ erfüllte der dichte Klang eines klösterlichen Chorals die Kirche. Während des gut einstündigen Konzertes bestimmte neben geistlichen Werken vor allem zeitgenössische Musik das Programm. Mit dem „Pharao’s Blues“ von Patti Drennan überzeugte das Vokalensemble dabei ebenso wie mit der „Little Jazz Mass“ von Bob Chilcott oder dem afroamerikanischen Spiritual „Somebody’s knocking von Graham Buckland“.

Das Arrangement von Leonard Cohens „Halleluja“ erzeugte in seiner Vielschichtigkeit der Stimmen ebenso einen Gänsehaut-Effekt wie das mit erfrischendem Fingerschnippen swingend begleitete „Shower the people“ von Juan M. V. Garcia. Die Brillanz der Stimmen von „conTakt“ war überaus bemerkenswert. Auch die Sicherheit, mit der Dorotea Pavone ihren Chor bei diesem brillanten Kurzkonzert leitete, war beeindruckend. Was nicht weiter verwundert: Die studierte Chorleiterin leitete bereits die Mainzer Domkantorei, das Philharmonische Orchester Bremerhaven sowie den Großen Chor und den Kammerchor der Bremer Hochschule.

„Cordula Scobel ist wirklich eine tolle Chorleiterin, bei der das Singen unglaublich viel Spaß macht“, sagte eine Sängerin des Seniorenchores begeistert. „Doch Dorotea Pavone hat ja fast noch mehr Feuer.“

Am 13. Mai wird sie mit ihrem Ensemble die musikalische Gestaltung der Luther-Vesper in der Laurentiuskirche (17 Uhr) übernehmen. Prof. Dr. Peter Gemeinhardt wird zum Thema „Die Freiheit eines Christenmenschen“ Texte lesen.

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