Schulzentrum: Bauarbeiten sollen im März beginnen

Der Startschuss für das neue Usinger Schulzentrum ist schon vor knapp einem Jahr gefallen. Doch seither ist außer dem Bau der Zufahrt nicht viel passiert. Jetzt soll’s endlich richtig losgehen.

Es war im Februar vergangenen Jahres, als der Beginn der Arbeiten für das neue Schulzentrum mit Vertretern aus Politik und Schulen gefeiert wurde. Es vereint künftig die Usinger Konrad-Lorenz- und die bisher in Wehrheim ansässige Heinrich-Kielhorn-Schule. Beide sind zwar räumlich getrennt, aber eben auf einem Campus angesiedelt. Außerdem ist das Sonderpädagogische Beratungs- und Förderzentrum Rebus angeschlossen. Der Neubau soll im Zuge der Modellregion Hochtaunus als Schwerpunktschule für den Bereich Hören und Sehen ausgewählt werden.

Der Feier des Startschusses folgten Rodungsarbeiten sowie der Bau der Linksabbiegerspur von der Bundesstraße 275 auf das neue Schulgelände. Dieser war im Sommer abgeschlossen. Die Markierungsarbeiten wurden bis zu den Herbstferien erledigt. Doch mit den eigentlichen Bauarbeiten wurde bisher noch nicht begonnen. Das soll nun aber passieren, wie die TZ gestern erfahren hat.

Kreissprecherin Andrea Nagell bestätigt, dass es spätestens im März losgehen soll, die Einrichtung der Baustelle erfolge schon Mitte Februar, sofern die milde Witterung anhalte. „Die Vergabe des Auftrages für die schlüsselfertige Errichtung des Neubaus soll in der kommenden Kreisausschusssitzung am 6. Februar beschlossen werden“, sagt Nagell. Die Auftragsvergabe sei ursprünglich schon für Mitte Dezember vorgesehen gewesen. Da die Prüfung der eingegangenen Angebote zeitaufwendiger als zunächst geplant gewesen sei, habe sich die Auftragsvergabe verzögert. Bei solch einem großen Projekt sei eine genaue Prüfung unerlässlich, gab Sprecherin Nagell zu verstehen.

Der Neubau umfasst rund 60 000 Kubikmeter umbauten Raum. Im unteren Teil des Grundstücks liegen die Parkplätze der Schule, sie sind über eine Zufahrt von der B 275 aus zu erreichen. Über eine Treppe gelangt man auf den unteren Schulhof beziehungsweise zum Haupteingang der Schule. Zu diesem kommt man auch nahezu ebenerdig von dem Parkplatz der Sportanlage aus.

Der Kreis kalkuliert mit Kosten von 29 Millionen Euro. Der Umzug war im vergangenen Jahr für die Weihnachtsferien 2016/2017 angekündigt worden. An diesem Zeitplan will der Kreis laut Nagell auch weiterhin festhalten.

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