AGO-Seniorenzentrum

Seniorenzentrum kommt voran

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Dem bislang moderaten Winter sei Dank: Der Bau des AGO-Seniorenzentrums in Arnoldshain liegt im Zeitplan. Und sogar der Termin für das Richtfest steht schon fest.

Torsten Aedtner sitzt in einem der Baucontainer, schaut trotz der eher unwirtlichen Witterung zufrieden drein und sagt: „Ich bin zufrieden mit dem Wetter.“ Der Grund für seine Ruhe: Bislang musste auf der Baustelle für das Seniorenzentrum in Arnoldshain lediglich eine Woche pausiert werden. „Wir haben aber zwei Monate eingeplant.“

Denn auch er weiß, dass das Wetter in Schmitten durchaus Probleme machen kann. Und auch wenn es nun gerade geschneit hat und vom vergangenen Donnerstag bis zum kommenden Montag wegen des Schnees nicht gearbeitet werden konnte, ist der Polier zuversichtlich, was den Fortgang der Arbeiten angeht. Er kündigt deshalb schon einmal den Termin für das Richtfest an: In der letzten Märzwoche soll es so weit sein. Dann werden die Fenster eingebaut, und anschließend beginnt der Innenausbau.

In der Tat, es geht voran: Im September war Spatenstich für das Seniorenzentrum der AGO, einer Betriebsgesellschaft für Sozialeinrichtungen aus Köln, gewesen, im Oktober hatten die Bauarbeiten begonnen, und inzwischen nimmt der Gebäudekomplex ganz schön Struktur an: Im linken Flügel wurde bereits mit dem zweiten Obergeschoss begonnen, der rechte Gebäudeteil steht kurz vor der Betonage der Decke. Dann entsteht hier das erste Obergeschoss.

Das stimmt auch Diana Ruhmöller, Prokuristin der AGO-Unternehmensgruppe, die das Seniorenzentrum betreiben wird, zuversichtlich. Inzwischen gibt es nämlich, so erzählt sie, schon viele Interessenten für die 17 Wohnungen und 77 Pflegezimmer sowie für die rund 60 bis 70 Arbeitsstellen in Teil- und Vollzeit. Gesucht werden Angestellte in den Bereichen Haustechnik, Verwaltung, Pflege, Küche und Hauswirtschaft sowie soziale Dienste. Jeder Bereich wird von einer Person verantwortet, zudem wird es einen Hausleiter geben.

Alle Interessenten wurden registriert, jetzt rechnet Diana Ruhmöller damit, dass in Kürze die ersten Mietverträge abgeschlossen werden können. Die sogenannte Pre-Opening-Phase soll dann im Sommer beginnen. Dann wird die AGO ein Büro im Schmittener Rathaus eröffnen, um allen Interessierten, Angehörigen und Bewerbern die Möglichkeit zu geben, sich schon weit vor der Eröffnung zu informieren. Auch der Verkauf der Wohnungen hat bereits begonnen. Bekanntlich können Kapitalanleger Appartements erstehen, die dann an Senioren vermietet werden. Damit wurde die WI-IMMOGroup beauftragt.

Die Eröffnung des Seniorenzentrums ist für Anfang 2016 geplant, und dann, so weiß Diana Ruhmöller, muss alles bereit sein. Will heißen: Alles muss sauber und das Café in Betrieb sein, alle Möbel müssen an Ort und Stelle stehen sowie Lebensmittel ausreichend vorrätig sein, und natürlich sollten alle Mitarbeiter wissen, was genau sie zu tun haben – um nur ein paar Beispiele zu nennen. „Die Angestellten treten natürlich schon einen Monat vorher ihren Dienst an“, informiert die Prokuristin, „aber dann werden sie ihre ersten Arbeitstage als Team haben.“

Zum Schluss sei immer alles ganz eng getaktet, weiß Diana Ruhmöller aus Erfahrung, und vieles müsse überprüft werden: „Laufen Computer und Waschmaschinen, sind alle Möbel da, ist die Küche funktionsfähig?“

Für den ersten Bewohner soll es übrigens einen feierlichen Empfang geben. Überhaupt werde, so sagt Diana Ruhmöller, in dem Seniorenzentrum viel Wert auf gemeinsame Unternehmungen und Veranstaltungen gelegt, um einer Vereinsamung im Alter vorzubeugen. Auch sei immer jemand vor Ort, der auch für Beratungen zur Verfügung stehe. „Ältere Menschen haben hier Sicherheit.“

Schon mehrfach geäußerten Bedenken, die geplanten Parkplätze könnten nicht reichen, tritt sie entgegen. Es gebe 13 Parkplätze sowie einen Behindertenparkplatz und zudem viele Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Im Vergleich zu andern Seniorenzentren sei dies sogar vergleichsweise viel, meint Diana Ruhmöller: „Erfahrungsgemäß reicht das aus.“

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