Nur Mountainbiker den neuen Shuttle-Bus intensiv

Shuttle-Bus zum Feldberg: Vom Wetter ausgebremst

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Das tollste Ausflugswetter war an Ostern nicht. Ausgenommen vielleicht für alle, die es gerne nass und kalt mögen. Trotzdem fuhr am Ostersonntag der neue Shuttle-Bus rund um den Großen Feldberg. Die Dowhhill-Fahrer nutzten ihre Tageskarten voll aus. Am Ostermontag fuhr er allerdings nicht wegen des vorhergesagten Schnees.

Wenn es darum gegangen wäre, die Parksituation rund um den Frankfurter Hausberg zu entlasten, wäre der neue Shuttle-Bus zum großen Feldberg am Ostersonntag nicht nötig gewesen. Aber man weiß das vorher nicht. Und so startete Jürgen Glatz von Gutacker-Reisen planmäßig seinen Rundkurs vom Parkplatz Pfarrheckenfeld gegenüber dem Rodelhang zum Gipfel.

An Bord waren überwiegend Mountainbiker mit ihren Fahrrädern. „Eine Gruppe Downhillfahrer ist immer wieder mit hoch gefahren“, erzählte der Busfahrer. Die krabbelten mit ihren Gefährten flugs aus dem Bus und schwangen sich so schnell für die Talfahrt auf der Nordbahn in den Sattel, dass ein gestelltes Foto für die TZ nicht möglich war.

An der Bushaltestelle trudelten der elfjährige Lennard aus Oberreifenberg und der zwölfjährige Vincent aus Niederreifenberg schon bald wieder ein. „Wir sind schon achtmal runtergefahren“, erzählten sie. Weil die eigentliche Abfahrt nach Aussage der Jungen nur so ungefähr drei Minuten dauert, sind sie auch noch so ein bisschen durch die Gegend geradelt.

„Blöd, dass der Shuttlebus nur am Wochenende fährt“, meinten die beiden Jungs übereinstimmen, sonst wäre das für sie der tollste Ferienspaß. An den anderen Tagen nutzen sie die normale Buslinie.

Obwohl der Shuttlebus an Wochenende und an Feiertagen in einem 13 Kilometer langen Rundkurs acht Haltestationen in direkter Nähe von 14 Parkplätzen mit dem Gipfel verbinden soll, war der Ersatzverkehr für Ostermontag ausgesetzt. Laut Busfahrer hatten Michael Gutacker, der Chef des Busunternehmens, und Bürgermeister Marcus Kinkel so entschieden, weil Hagel und Schnee angesagt waren.

Auch wenn er am Ostersonntag nur ein paar Fahrgäste hatte, ist Glatz überzeugt, dass bei tollem Wetter der Bus bestimmt voll besetzt sein werde. Bis zu 50 Personen und zehn Fahrräder passen rein. Das soll die Parksituation und die Verkehrslage an stark frequentierten Wochenenden entspannen.

Dann beginnt der Rund-Shuttle um 9.30 Uhr am Parkplatz Pfarrheckenfeld Oberreifenberg. Bis mindestens 16 Uhr wird jede Haltestelle im 40-Minuten Takt bedient. Bei entsprechender Nachfrage wird der Shuttle zeitlich verlängert.

Ob der Shuttlebus an Wochenenden oder Feiertagen fährt, erfahren Interessierte spätestens am Vortag unter oder auf der Tourismus-Website oder aber auch telefonisch unter der Rufnummer (0 61 71) 5 07 80 ab 10 Uhr bei der Touristik-Info im Taunus-Informationszentrum (TIZ) in Oberursel. Auf der Internetseite taunus.info gibt es auch eine Karte aller acht Haltestellen und 14 Parkplätze, die der Bus ansteuert. Und zwar ist sie zu finden im Download-Bereich (Broschüren unter der Rubrik „Service und Infos“).

Die Tageskarte für den Feldberg-Shuttlebus kostet 2 Euro und ist beim Busfahrer erhältlich. Für Kinder bis 14 Jahre ist die Fahrt kostenlos.

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