Vortragsreihe

Siglinde Fischer und Walter Steinberg erzählen von ihren Reiseabenteuern

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Die Vortragsreihe „Die Welt hautnah“ macht ihrem Namen alle Ehre. Siglinde Fischer und Walter Steinberg, die seit 2016 mit dem großen Angebot für Weltenbummler in Deutschland unterwegs sind, kommen nun auch mit drei Reiseabenteuern ins Usinger Land. Und die TZ verlost für jeden Vortrag drei mal zwei Karten.

Wer eine Reise hinter sich hat, lässt gerne andere an seinen Erlebnissen teilhaben. Und jeder kennt die gähnende Langeweile, wenn sich die Reisenden vor Freunden mit Bildern brüsten, die oft nur die Person und selten die Reise zeigen. Unterbelichtete, unscharfe und sehr oft mit wenig Können geprägte Erlebnisse, die eher freundlich lächelnd vom Zuschauer begleitet werden.

Anders aber, wenn sich Profis auf eine große Bühne stellen und dort via Multivision ihre Zuhörer sozusagen selbst in die fernen Länder schicken. Zwei Weltenbummler, die ihr

Hobby zum Beruf

gemacht haben, sind Siglinde Fischer und Walter Steinberg. Als freiberufliche Reisejournalisten bieten sie authentische, hervorragend fotografierte sowie mit Herzblut erlebte und erzählte Reiseabenteuer oder Berichte über faszinierende Flecken der ganzen Welt.

Fischer und Steinberg reisen, seit sie sich kennen, gemeinsam durch die nordische Wildnis, besonders gern zu Fuß, mit Schneeschuhen oder im Kanu. Schon 2008 machten der Fotoingenieur und die promovierte Biologin ihr

Hobby zum Beruf

, 2016 riefen sie die Vortragsreihe „Die Welt hautnah“ ins Leben: „Wir haben uns diesen Traum erfüllt. Nun lassen wir andere an unseren Erlebnissen teilhaben.“

Natürlich sind die beiden nicht die einzigen Referenten, denn während sie die nördliche Hemisphäre erkunden, schauen sich ihre Freunde auf anderen Kontinenten um.

Einer von diesen Freunden ist Holger Fritzsche , der am Dienstag, 23. Oktober, im Bürgerhaus Neu-Anspach gastiert. Sein Thema: „Transsib: Wodka, Weite, Abenteuer“. Fritzsche reiste aus Abenteuerlust schon zu Zeiten der Sowjetunion in den größten Flächenstaat der Welt ein. Illegal – unter dem schönen Motto: „Unerkannt durch Freundesland“.

Nach der Implosion der DDR fuhr er mit dem Motorrad unter anderem durch Afrika und Australien, bevor er sich wieder intensiver Russland zuwandte.

Fritzsche liebt den Sport, unter anderem ist er leidenschaftlicher Gleitschirmpilot. Diese Leidenschaften fließen auch in seine Arbeiten ein, wie bei seiner Reportage über seine Teilnahme am Sibirian Ice Marathon, in seine Reportage über seinen Gleitschirmflug vom 5633 Meter hohen Elbrus im Kaukasus oder in seine außergewöhnlichen Luftbildaufnahmen.

Im neuen Jahr geht es dann am Dienstag, 22. Januar , mit Maximilian Semsch weiter. Er spricht über das „Abenteuer Deutschland“. Semsch ist ein mehrfach preisgekrönter Reisefotograf und Filmemacher, der mit seiner Kamera bevorzugt mit dem Fahrrad reist, um Land und Leute besser kennenzulernen. Wenn er nicht unterwegs ist, lebt er zusammen mit seiner Frau Marion in München und arbeitet hauptberuflich als Fotograf, Referent und Filmemacher.

2016 ist er vier Monate durch die „unbekannte Heimat“ gefahren. Rückblickend sagt er, dass Deutschland eines der abwechslungsreichsten und interessantesten Länder sei, die er bisher besucht habe. Die Faszination Heimat will er seinem Publikum näher bringen.

Am 26. März 2019 beschließt dann Olaf Schubert die dreiteilige Reihe mit seinem Beitrag über Vietnam. Schubert, ebenfalls vielfach ausgezeichneter Fotojournalist und Buchautor, bereist seit über 20 Jahren intensiv Asien. 1974 in Zwickau geboren, lebt er als freier Fotojournalist und Buchautor in Dresden, reist und arbeitet seit mehreren Jahren in Asien. Seit Jahren leitet er das Schulbauprojekt Kongpo-Chukla in Tibet. Für seine Arbeiten erhielt er unter anderem den Frankfurter „Weitsichtpreis 2003“.

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