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Ulduz Salary stellt fantasievolle Obstkreationen her.

Statt Obstkorb: Früchte erfrischend anders

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Kreativität zeigt sich in vielen fantasievollen Ausdrucksformen. Dass auch Obst kunst- und vor allem geschmackvoll dekoriert werden kann, zeigen die fruchtig farbigen Obst-Präsente, die ab 15. Juni im Feldbergcenter verkauft werden.

„Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend“, zitiert die gebürtige Iranerin Ulduz Salary mit Johann Wolfgang von Goethe einen der bedeutendsten deutschen Dichter und Denker.

Genuss hat für die junge Frau viele Facetten, Kunst ebenso. Die 37-jährige Neu-Anspacherin kocht und backt nicht nur gern, sie malt auch seit Kindertagen mit Leidenschaft. Heute zieren zahlreiche Bilder die Wände ihrer Wohnung. Doch dafür hat sie gerade keine Zeit, weil sie eine neue künstlerische Ausdrucksform für ihre Kreativität entdeckt hat.

„Meine berufliche Tätigkeit als Buchhalterin bringt viel PC-Arbeit mit sich. Das ist wirklich nicht fantasievoll und auch langweilig“, sagt Ulduz Salary. „Vor ein paar Jahren bin ich durch eine amerikanische TV-Serie inspiriert worden, einmal etwas ganz Neues zu probieren, was meine beiden Leidenschaften – gutes Essen und Kunst – miteinander vereint.“

„Miwa“ nennt sie die wie ein buntes Feuerwerk zusammengesteckten Obst-Spieße. Miwa heißt in ihrer Muttersprache nichts anderes als Obst’ Doch das Obst-Präsent ist wirklich anders. Miwa ist eine prachtvolle Mischung aus Blumenstrauß und Obstkorb. Wer sich das geschmackvolle Kunstwerk näher betrachtet, entdeckt ihre Liebe zum Detail.

Salary hat nicht nur einfach frisches Obst geschnitten und auf Holzspieße gesteckt. Da sind Ananasstücke aufgespießt, die in Sonnen, Blumen und Herzform geschnitten sind. Kiwis sind mit einem Wellenschneider geriffelt worden. Gurken sind in Blattform zugeschnitten.

Aprikosen sind mit weißer und brauner Schokolade verziert und obenauf mit einer Brombeere verziert worden. Ein Trauben-Turm wurde abschließend mit einem Orangen-Schnitz verziert. Alle Fruchtspieße sind entweder in eine Schale gelegt oder wie ein Strauß drapiert.

„Die Kunst des Schokolierens habe ich von einem befreundeten Gastronomen aus Frankfurt gelernt“, sagt Salary. „Das Interesse ist überraschend groß. In Deutschland gibt es das Frischeprodukt noch nicht. Ich stelle derzeit die bestellten Miwas im gesamten Hochtaunuskreis mit dem Auto zu. Jedes Fruchtpräsent wird eine Stunde vor der Auslieferung frisch hergestellt.“

Ab kommendem Montag (15. Juni) wird Ulduz Salary ihre geschmackvolle Kunst im eigenen Ladenlokal im Feldbergcenter anbieten. Neben den Geschenk-Miwas bietet sie auch kleine Miwas und einzelne Fruchtspieße als erfrischenden Snack an. Was als Party-Idee gedacht war, hat sich zu einer gesunden, aufregenden und köstlichen Alternative zu Blumensträußen und Fresskörben gemausert. Ich möchte mit meinen Miwa den Obstkorb neu definieren“, sagt Salary. „Ich kann mir gut vorstellen, das Angebot mit eigenen Geschäften auch nach Bad Homburg und Frankfurt auszuweiten.“ Mehr Infos und optische Eindrücke gibt’s im Internet unter .

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