Stenger: Grüne wiederholen sich

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Trotz der Reaktion der Grünen im gestrigen Artikel bleibt der FDP-Vorsitzende Harald Stenger bei seiner Meinung und sagt: „Die Grünen haben keine Inhalte.“

„Es ist leider immer wieder der gleiche Reflex: Wenn sich Grüne ertappt fühlen und keine Argumente haben, werfen sie anderen Populismus vor.“, sagt Harald Stenger, Vorsitzender der Liberalen. Er kontert auf die Reaktion der Grünen (gestern in der TZ), die sich bezüglich seiner öffentlichen Programm-Rüge zu Wort gemeldet hatten.

Im Gegensatz zu den Grünen bestehe die FDP Wehrheim aus einem vielschichtigen und hervorragend zusammen arbeitenden Team, das gemeinsam ein umfangreiches Programm erarbeitet habe, erklärte Stenger weiter. Sieben konkrete Themen, ausführliche Erläuterungen und Lösungen seien dabei formuliert worden.

Wenn eine Partei in dieser und den beiden vorangegangene Kommunalwahlen so gut wie keine Inhalte vorweisen kann, dann sind es die Wehrheimer Grünen“, heißt es in der Mitteilung. Die Umweltpartei beschränke sich auf Stichpunkte und Wunschlisten, deren Inhalte einfach bei jeder Kommunalwahl wiederholt würden. Mit dem Hinweis auf ihre eigene Internetseite hätten sich die Grünen einen Bärendienst erwiesen, denn dort könne sich jeder Wehrheimer Bürger sein eigenes Bild von fehlenden Inhalten machen. Dort werde nur aufgezählt für was die Grünen sind, aber es folge kein einziger Lösungsansatz, nichts Konkretes. „Wenn nun der Wehrheimer FDP vorgeworfen wird, dass sie 2012 dem Bau von Windkraftanlagen am Winterstein zugestimmt hat, ist dieses inhaltlich falsch. Seinerzeit wurde einer Ausweisung einer Vorrangfläche für Windenergie im Bereich Winterstein zugestimmt, noch lange nicht einem möglichen Bau.“, stellt Stenger den Sachverhalt dar. Inzwischen seien gut vier Jahre vergangen, und die Wehrheimer Liberalen hätten sich zum Thema Windkraft informiert und dazu gelernt.

Dabei seien der Vorstand und alle Kandidaten der Liberalen auf Basis der neuesten Erkenntnisse zu dem Schluss gekommen, dass die gesundheitlichen, ökonomischen und ökologischen Risiken für Windkraftanlagen in den Taunuswäldern nicht tragbar seien. „Die Glaubwürdigkeit der Grünen, aber auch der anderen Windkraftbefürworter wie CDU und SPD in Wehrheim, ist alleine schon durch den Süßeberg nicht vorhanden“, so der FDP-Vorsitzende weiter, „denn warum steht diese Fläche noch immer als Windvorrangfläche im Regionalplan, warum sagen CDU, SPD und Grüne kein Wort dazu?“

Womöglich, weil sie schon jetzt planen, dort nach der Wahl einen Windpark zu errichten, mutmaßt er weiter. Und vielleicht würden die Wehrheimer Bürger mit ihrer Wahl am kommenden Sonntag auch darüber entscheiden, ob am Bizzenbachtal in absehbarer Zeit weithin sichtbar Windräder stehen.

FDP-Mitglied Sven Carstens stelle sich ohnehin schon lange die Frage, „was das überhaupt für Grüne sind, die sich ganz klar dafür einsetzen, dass am Winterstein fußballfeldgroße Waldflächen und Refugien für Wildtiere vernichtet werden um Industrieanlagen – nichts anderes sind 250 Meter hohe Windräder – in den Naturpark zu setzen.“

„Wir stehen zu unserem Wort: Mit uns wird es definitiv keine Windräder auf Wehrheimer Gebiet geben. Mit ihren immer wiederkehrenden gleichen Wünschen und der Verweigerung gegenüber neuen Erkenntnissen und modernen Medien beweisen die Wehrheimer Grünen, dass sie von gestern sind und den Anschluss verpasst haben.“, erklärt Harald Stenger.

(cwa)

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