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Zum Thema: Die FCW

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Die Finanzierung des Neubaus soll über den Betrieb einer Genossenschaft gesichert werden, welche wiederum von Bürgern getragen wird – der „Bürgergenossenschaft Freizeit-Center Waldschwimmbad (FCW)“.

Die Finanzierung des Neubaus soll über den Betrieb einer Genossenschaft gesichert werden, welche wiederum von Bürgern getragen wird – der „Bürgergenossenschaft Freizeit-Center Waldschwimmbad (FCW)“. Laut der Absichtserklärung wird eine Satzung entwickelt, die Basis für die Anwerbung der Genossen und der Kredite sein wird. Auch wird es einen Vorstand und einen Aufsichtsrat geben. Alle Genossenschaftsmitglieder sind stimmberechtigt. Und: Die Genossenschaft muss auch Steuern bezahlen.

Der Stadt entstehen bei dem Neubau keine Kosten, sie soll das Grundstück kostenlos zur Verfügung stellen und bei der Baugenehmigung unterstützen. Später mietet sie Räume für Personal und Kasse von der FCW an.

Rund 500 000 Euro müssen aufgebracht werden, Zusagen in Höhe von 70 000 Euro hat Otto bereits, bleiben also immer noch 430 000 Euro. Die Höhe der einzelnen Genossenschaftsanteile steht zwar noch nicht fest, der Anspacher rechnet aber mit 500 oder 1000 Euro, sonst seien die Verwaltungskosten zu hoch. Nicht gerade wenig, aber der Politiker meint: „So ganz arm sind die Bewohner von Neu-Anspach ja nicht. Und vielleicht gibt einer ja auch mal 10 000 Euro.“ Das sieht auch Arbeitskreis-Leiterin Corinna Bosch so: „Es gibt genügend Bürger, die auch mehr hinlegen könnten.“

Otto rechnet damit, dass die Genossenschaftsanteile mit ein oder zwei Prozent verzinst werden können. Aber natürlich sei das Ganze wie bei allen wirtschaftlichen Unternehmungen auch mit einem gewissen Risiko verbunden. Dieses sei aber beschränkt, eine Nachschuss-Pflicht, wenn Verlust gemacht werde, besteht auch nicht. Und: „Das Gebäude stellt ja einen gewissen Wert dar.“ pet

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