Zum Thema: Abfälle nur in Papier verpacken

  • schließen

Die Rhein-Main-Deponie GmbH bittet ausdrücklich darum, Bioabfälle auf keinen Fall in den als „biologisch abbaubar oder kompostierbar“ gekennzeichneten, meist grünen Beuteln (Maisstärkesäcke) zu sammeln.

Die Rhein-Main-Deponie GmbH bittet ausdrücklich darum, Bioabfälle auf keinen Fall in den als „biologisch abbaubar oder kompostierbar“ gekennzeichneten, meist grünen Beuteln (Maisstärkesäcke) zu sammeln.

Bei der Anlieferung wird der komplette Biomüll zerkleinert. Die Schnipsel der vermeintlichen Bio-Mülltüten sind kaum von normalen Plastiktüten zu unterscheiden. Mit erheblichem Aufwand müssen diese Plastiktüten vom Bioabfall getrennt werden. Zudem brauchen die Maisstärkesäcke mit neun Wochen viel mehr Zeit zum Verrotten, als der Kompost in den Fermentern der neuen Biogasanlage vergärt (drei bis vier Wochen).

„Die Maisstärkebeutel sind nicht von Plastik zu unterscheiden. Der eigentlich hochwertige Kompost gilt dann als verunreinigt und ist für die weitere Verwertung als Dünger in der Landwirtschaft nicht mehr geeignet“, erklärt RMD-Geschäftsführer Markus Töpfer. Eine sehr gute Alternative sind die Bioabfall-Papiertüten, die im Drogeriemarkt oder über die Kommunen gekauft werden können.

( map)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare