ZUM THEMA Kampf den Maden

  • VonMatthias Pieren
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Bevor die Biotonne daheim zum Himmel stinkt, kann man das mit ein paar Tricks verhindern: Sind die Maden erst einmal da, will man sie möglichst schnell wieder loswerden.

Bevor die Biotonne daheim zum Himmel stinkt, kann man das mit ein paar Tricks verhindern: Sind die Maden erst einmal da, will man sie möglichst schnell wieder loswerden. Am besten streut man spezielles Biotonnenpulver, Gesteinsmehl oder gelöschten Kalk aus dem Baumarkt oder Gartencenter über die Brut. Diese Maßnahme sorgt dafür, dass die Maden austrocknen.

„Sand und Erde sind völlig verkehrt“, sagt Frank Heinisch. „Die setzen sich beim Presswasser ab und wirken wie Schmirgelpapier in der Anlage. Zudem setzen sie sich in der gesamten Anlage ab, was zu kostenintensiven Reinigungen führt.“ Überhaupt ist Trockenheit der Zauberschlüssel in der sommerlichen Biotonne: Wenn man seine Obst- und Gemüsereste dick in Zeitungspapier einwickelt in die Tonne wirft und immer wieder dazwischen Zeitungspapier zwischen die Bioabfälle mischt, saugt dies die im Biomüll enthaltene Feuchtigkeit auf und in der Tonne bleibt es trocken.

Wenn keine Flüssigkeit am Boden der Tonne gären kann, bilden sich auch weniger unangenehm stinkende Faulgase. Daher sollte auch die erste Lage in der geleerten Tonne Zeitungspapier sein. Die Seiten von Illustrierten eignen sich nicht zur Kompostierung. Nach der Leerung gründlich mit Wasser reinigen, eventuell zusätzlich mit Essigreiniger. Danach wird die Tonne zur Trocknung auf den Kopf gestellt.

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