Zum Thema: Mahnung vom Fachmann

Wenn aus Jena die Pläne des RMV und des Hochtaunuskreises zur Elektrifizierung der Taunusbahn kritisiert werden, bräuchte das im Taunus eigentlich niemanden weiter interessieren.

Wenn aus Jena die Pläne des RMV und des Hochtaunuskreises zur Elektrifizierung der Taunusbahn kritisiert werden, bräuchte das im Taunus eigentlich niemanden weiter interessieren. Doch wenn die Kritik aus Thüringen ausgerechnet vom ersten Geschäftsführer des 1989 neu gegründeten Verkehrsverbandes Hochtaunus kommt, lässt das sehr wohl aufhorchen. Jürgen Leindecker war seinerzeit nicht nur als VHT Geschäftsführer (1989 bis 1992) für den Aufbau und die Betriebsaufnahme der privatisierten Taunusbahn zuständig.

Gemeinsam mit dem Bad Homburger Walter Söhnlein gilt er als Vater der „Taunusbahn“. Dank des eisenbahntechnischen und verkehrspolitischen Sachverstandes des Kreistagsmitgliedes (1985 bis 1989) Jürgen Leindecker und des damaligen Bad Homburger Verkehrspolitikers Walter Söhnlein wurden in den 1980er Jahren im Hochtaunuskreis die Weichen für den Kauf der Strecke von der Deutschen Bundesbahn gestellt. Die vielbeschworene „Erfolgsgeschichte“ der Taunusbahn nahm unter seiner Regie ihren Lauf. Nachdem die TZ zuletzt über die geplante Elektrifizierung der Taunusbahn und die Verlängerung der S5 bis Usingen berichtet hatte, meldete sich der heute als Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Sachsen-Anhalt tätige Jurist bei der TZ. map

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