Zum Thema: Verkehrsverbund will Taunusnetz ausschreiben

  • vonMatthias Pieren
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Nach bisherigem RMV-Planungsstand könnte die Verlängerung der S5 bis Usingen Ende 2019 ihren Betrieb aufnehmen. Für die dafür notwendige Elektrifizierung ist nun eine Grundsatzentscheidung seitens

Nach bisherigem RMV-Planungsstand könnte die Verlängerung der S5 bis Usingen Ende 2019 ihren Betrieb aufnehmen. Für die dafür notwendige Elektrifizierung ist nun eine Grundsatzentscheidung seitens des Hochtaunuskreises, der Eigentümerin der Strecke, erforderlich.

„Der RMV gibt eine klare Empfehlung für die Elektrifizierung der Taunusbahn. Wir warten jetzt auf ein Signal aus dem Hochtaunuskreis“, sagt RMV-Pressesprecher Sven Hirschler. Für die anstehende Ausschreibung des sogenannten Taunusnetzes (Fahrplanwechsel im Dezember 2019) sei das deshalb entscheidend, weil bis zum Herbst Klarheit über die darin geforderten Fahrzeugtypen bestehen muss.

Die alten Diesel-Triebwagen vom Typ VT2E haben nach RMV-Angaben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Entscheidend ist bei der Neubeschaffung die Frage, ob neue Diesel-Triebwagen oder mit Strom betriebene S-Bahnen angeschafft werden sollen. Bei letzteren ist die Elektrifizierung mit Oberleitungen erforderlich.

Der RMV schreibt dabei nicht nur die heutige Linie RB 15 Frankfurt/Bad Homburg – Grävenwiesbach – Brandoberndorf aus (je nach Grundsatzentscheidung des Hochtaunuskreises als Kombination S-Bahn bis Usingen/Dieselstrecke ab Usingen). Zum sogenannten Taunusnetz gehören zudem die RMV-Linien RB 12 (Frankfurt – Königstein), RB 13 (Frankfurt-Höchst – Bad Soden), RB 21 (Wiesbaden – Niedernhausen/Limburg) und ganz neu auch der neue Streckenverlauf der RB 16 (Friedberg – Friedrichsdorf – Bad Homburg) – alle als Dieselbetrieb.

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