Zum Thema: Verlängerung zweigleisiger Abschnitte

Zur Überraschung der anwesenden Kommunalpolitiker verkündete Thomas Busch, RMV-Chefplaner, auf der Informationsveranstaltung in der CWS-Mensa Überlegungen über eine mögliche Verlängerung zweigleisiger

Zur Überraschung der anwesenden Kommunalpolitiker verkündete Thomas Busch, RMV-Chefplaner, auf der Informationsveranstaltung in der CWS-Mensa Überlegungen über eine mögliche Verlängerung zweigleisiger Abschnitte auf der Taunusbahn.

„Wenn überhaupt, ist ein zweigleisiger Ausbau nur zwischen dem Bahnhof Saalburg und Wehrheim denkbar“, bremste Landrat Ulrich Krebs (CDU) nach kurzer Rücksprache mit VHT-Geschäftsführer Frank Denfeld mögliche Fantasien über einen zweigleisigen Ausbau der Taunusbahn-Strecke. Diese Möglichkeit ist nach RMV-Angaben aber frühestens im Rahmen der zweiten Umbauphase – Elektrifizierung bis Grävenwiesbach – denkbar. Dann muss zur Sicherung des 30-Minuten-Taktes im S-Bahnbetrieb eventuell eine weitere Ausweichstelle der eingleisigen Strecke gebaut werden.

Die Hoffnung von Usingens Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Liese (CDU) und des Fraktionsvorsitzenden der Wehrheimer Grünen, Dirk Sitzmann, auf eine wesentliche Fahrzeitverkürzung durch den S-Bahnbetrieb wurde jedoch enttäuscht. „Die derzeit gültige Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde zwischen Friedrichsdorf und Usingen wird sich wegen des gleichbleibenden Streckenverlaufs, der Dichte der Haltepunkte und durch den unveränderten Gleiskörper nicht ändern“, sagte Thomas Busch. „Durch den Wegfall beim Umsteigen in Bad Homburg wird eine Fahrt nach Frankfurt dennoch rund fünf Minuten kürzer.“ map

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