60-jähriger Niederreifenberger gestorben

Trauer um Klaus Löw

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Klaus Löw ist verstorben. Um den 60-jährigen Niederreifenberger trauert nicht nur seine Familie, sondern auch der Vereinsring Reifenberg.

Klaus Löw ist verstorben. Um den 60-jährigen Niederreifenberger trauert nicht nur seine Familie, sondern auch der Vereinsring Reifenberg.

Dort hat Klaus Löw seit Mai 2013 im Vorstandsquartett mitgearbeitet und überall tatkräftig angepackt. Vor allem bei der Renovierung der Jahrtausendhalle in Oberreifenberg leistete er Herausragendes. „Ob Lichtsteuerung über ein Tablet oder die Reinigung der Heizung, egal was anstand, er machte“, stellt Vorstandskollege Peter Bamberger fest. Auch die Vermarktung der Halle hatte Löw übernommen.

Löw war 2007 nach Niederreifenberg gezogen und hatte sich als passionierter Sänger dem Männergesangverein Oberreifenberg angeschlossen. Er prägte dessen Entwicklung zum gemischten Chor mit und wurde Vizechorleiter der Chorona. Beruflich war er im Veranstaltungsmanagement tätig.

Sein Wissen, seine Zeit und sein Material machten erst die Musikveranstaltungen möglich, mit denen „seine“ Chorona Reifenberg in den letzten Jahren immer wieder für Furore sorgte (Lesen Sie dazu auch „Rock-Festival. . .). Löw gründete und betreute außerdem die Yoga-Gruppe des FC Reifenberg. Dass von seinem technischen Know-how die Weihnachtsmärkte in Nieder- und Oberreifenberg profitierten, war für ihn selbstverständlich. Er habe die positiven Entwicklungen des Vereinsrings Reifenberg in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgestaltet, erinnert sich Bamberger an die Zusammenarbeit mit Löw, der ein Macher gewesen sei, aber klärende Diskussionen nie gescheut habe.

Im Interesse aller habe der Verstorbene seine Tatkraft bei allen Themen und Veranstaltungen eingebracht, um die Zusammenarbeit der Vereine zu stärken und das Gemeinwohl zu fördern. „Als ich Klaus kennenlernte, war sofort klar, dass sich zwei auf gleicher Wellenlänge getroffen haben.“ Dass Löw nach kurzer, schwerer Krankheit am 18. April mit nur 60 Jahren so plötzlich gestorben ist, kann Bamberger noch nicht fassen. „Ich habe einen echten Freund verloren.“

Ähnlich werden auch die Stammgästen von „Leos Bistro“ in Oberreifenberg empfinden, mit dem sich Löw vor ziemlich genau einem Jahr privat zusammen mit seinem Sohn Marco noch einen Wunsch erfüllt hat.

(evk)

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