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Der Umwelt zuliebe

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Politiker haben meist viele Forderungen. Und die sind oft teuer. Nicht so in Pfaffenwiesbach, da äußerte der Ortsbeirat sehr bescheidene Wünsche.

Von TATJANA SEIBT

Es waren mal wieder keine großen Themen, die den Ortsbeirat Pfaffenwiesbach am Dienstagabend beschäftigten. Eine lange Diskussion gab’ s um das Protokoll, dessen Genehmigung das Gremium bis zu seiner Überarbeitung durch Schriftführer Lars Regge (Grüne) zurückstellte.

Getan werden muss etwas in der Nauheimer Straße: Auf Anregung von Michael Dressler (CDU) soll dort die Fahrbahnmarkierung erneuert werden. Ein Anregung, die das Gremium in der Vergangenheit in regelmäßigen Abständen immer wieder an die Gemeinde gibt. Die Markierung in der Mitte soll die Autofahrer daran erinnern, dass sie nicht auf einer Einbahnstraße unterwegs sind. In der Vergangenheit waren Fahrer immer wieder mal davon überrascht, dass ihnen abbiegende Fahrzeuge aus der Kapersburgstraße entgegen kamen.

Ortsbeiratsmitglied Michael Dressler (CDU) regte an, die Ergebnisse der Bürgerbefragung auch an den künftigen Ortsbeirat weiter zu geben, damit mit den Ergebnissen weiter gearbeitet werden könne. Dass die Gemeinde in Zukunft ein Schild aufstellt, das den Weg zum Kindergarten weist, wird nicht geschehen, berichtete Gemeindevorstandsmitglied Susanne Odenweller (CDU). Der Weg sei den Eltern bekannt, und Zulieferer könnten sich über das Navigationsgerät orientieren.

Ortsbeiratsmitglied Rudolf Bauer (ÜW) wollte wissen, wer denn ein Auge auf die Patenschaften der gemeindlichen Streuobstwiese habe. Speziell bei der Rothwiese ist Bauer aufgefallen, dass die Äpfel zum Teil (noch) nicht geerntet und runtergefallene nicht aufgelesen wurden. Vor allem aber hängen große Äste wegen der Apfel-Last stark herunter oder sind ganz abgebrochen. Oder die Bäume wurden nicht sauber nachgeschnitten. Auch das gehöre aus seiner Sicht zu einer Pflege mit dazu. Insgesamt fehle es etwas am gärtnerischen Blick, ließ Bauer die TZ wissen. Ein Beispiel dafür seien die Bäume in der Schillerstraße auf den öffentlichen Beeten. Dort würden Triebe wild wachsen und niemand entferne sie.

Im Fokus des Gremiums sind die Plastiktüten in den Hundestationen, die sich in Feld und Flur gefüllt oder ungefüllt wieder finden. Auch wenn diese zwar nach einigen Jahren verrotten, könne das so nicht gehen. Der Ortsbeirat regte vorsorglich und einstimmig die Umstellung auf Papierbeutel an. Das gehe schneller und würde die Umwelt weniger belasten als Plastik. Ortsvorsteher Markus Erker appellierte noch einmal an seine Mitstreiter zur Bürgerversammlung am 11. November zu gehen, da dort auch das Thema Flüchtlinge behandelt werde.

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