Ein unschöner Blickfang

  • VonMonika Schwarz-Cromm
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Nach Feststellung von Ortsvorsteher Wilfried Velten (SPD) während der Ortsbeiratssitzung im Dorfgemeinschaftshaus, es seien beim alten Rathaus mitten im Ort etliche Ausbesserungsarbeiten nötig,

Nach Feststellung von Ortsvorsteher Wilfried Velten (SPD) während der Ortsbeiratssitzung im Dorfgemeinschaftshaus, es seien beim alten Rathaus mitten im Ort etliche Ausbesserungsarbeiten nötig, um das im kommenden Jahr 80 Jahre alt werdende Gebäude wieder auf Vordermann zu bringen, musste er sich kritische Worte der Bürger anhören. Diese beschwerten sich über das ungepflegte Aussehen des Rathauses. „Das ist doch unser Wahrzeichen und der Blickfang im Dorf“, sagte einer von ihnen. Zumal die Sanierung des alten Rathauses bereits vor zwei Jahren Thema im Ortsbeirat gewesen und immer noch nicht abgearbeitet sei, lautete der Tadel am Ortsbeiratsgremium.

Wilfried Velten versuchte den Bürgern klar zu machen, dass die Sanierung der Rathausuhr in Eigenregie des Ortsbeirates viel zu aufwendig sei. Michael Thiele (Grüne) stellte daher den Antrag auf eine Bestandsaufnahme der gesamten Schäden des Gebäudes. Die Gemeinde werde dann gebeten, die Schäden zu beseitigen. Einstimmig stand der Ortsbeirat hinter Thiele, damit zum 80. Geburtstag des Rathauses, der mit einer kleinen Feier einhergehen soll, alles wieder ordentlich aussehe.

Velten hatte zuvor vorgeschlagen, die Reparaturen aus dem Ortsbeiratsbudget zu finanzieren. Da wurde er dann aber ganz schnell von Gemeindevorstandsmitglied Lothar Stöckmann (CDU) belehrt, dass es sich bei diesen Arbeiten um Instandhaltungsmaßnahmen handele. Und damit gehöre das Projekt dann auf keinen Fall ins Ortsbeiratsbudget. Für solche Dinge sei nun einmal die Gemeinde zuständig, daher der Antrag an die Verwaltung.

(msc)

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