Neujahrsempfang der Seelenberger Wehr

Viel Programm bei der Wehr

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Mit dem Neujahrsempfang ist die Seelenberger Wehr in ein volles Veranstaltungsjahr gestartet. Die Kameraden halten so die Dorfgemeinschaft zusammen. Außerdem brauchen sie Einnahmen für den neuen Mannschaftstransportwagen.

Mit dem Neujahrsempfang starteten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Seelenberg ins neue Jahr. „Empfang ist etwas übertrieben“, sagte der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Matthias Waldschmidt, schmunzelnd. Zum zwanglosen „Prost-Neujahr-Sagen“ kamen Mitglieder, Freunde und Gönner, also alle aus dem Dorf, die Lust hatten, in den Schulungsraum der Wehr.

Eins oder mehrere Bierchen genehmigten sich manche, andere ließen den Alkohol erst mal weg. Die deftige Suppe, die Robert Appel und Thomas Wietschorke aus sechs Kilogramm Kesselfleisch zubereitet hatten, probierten alle. An der Spendenwutz kam keiner vorbei. Schließlich feiern die Kameraden nicht nur aus Spaß. Sie brauchen jeden Euro für einen neuen Mannschaftstransportwagen. „Wie lange der Motor hält, weiß niemand“, sagte Simon Goik, der stellvertretende Vorsitzende und stellvertretende Wehrführer. Das Fahrzeug ist seit 1996 für den Transport der Einsatzkräfte oder der Jugendwehr nur auf Kurzstrecken im Einsatz.

Weil es anders als bei Löschfahrzeugen keinen Landeszuschuss gibt und die schlechte Finanzsituation der Gemeinde bekannt ist, muss die Wehr die Ersatzbeschaffung alleine stemmen. Der Jahresbeitrag von rund 150 Mitgliedern reicht das nicht aus. „Wenn unsere Veranstaltungen gut besucht werden und wir noch ein paar Spenden bekommen, können wir es schaffen“, war Goik optimistisch.

„Wir sind sieben Tage die Woche 24 Stunden am Tag für die Bürger im Einsatz und stellen auch noch jeden Monat eine Veranstaltung auf die Beine“, meinte Goik nicht ohne Stolz. Auf Spenden für die Jugendwehr hoffen die Brandbekämpfer bei der Weihnachtsbaumsammelaktion am 7. Januar ab 10 Uhr. Wer mag, kann sich dann um 17 Uhr den Aktiven bei ihrer Wanderung auf den Sandplacken anschließen.

Auf ein Einnahmeplus hofft der Feuerwehrverein bei der Narrensitzung am 4. Februar im zum Geisterschloss umfunktionierten Dorfgemeinschaftshaus. Der Eintritt für die Hexennacht mit Geisterspuk kostet 7 Euro, Karten gibt es am Sonntag, 22. Januar, um 10.30 Uhr im Schulungsraum. Am Ostersonntag ist Osterfeuer, Jahreshauptversammlung am 3. März. Ende Juni ist ein Sommerfest geplant. Vom 28. Juli bis 6. August sind die befreundeten isländischen Kameraden aus Reykjavik zu Gast. Vom 20. September bis 2. Oktober unterstützt die Wehr die Kerbeburschen, im November richten die Kameraden das Martinsfeuer aus und im Dezember das Wintergrillen.

(evk)

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