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Die Teilnehmer des Wettbewerbs freuen sich über ihren Erfolg.

Volle Punktzahl für liebenswerte Gärten

Die schönsten Gärten der Gemeinde Wehrheim sind gekürt. Viele Sieger und Platzierte gab es wieder und jede Menge schöne Gärten. Davon durften sich die Teilnehmer unter anderem ein Bild bei der Siegerehrung machen.

Von TATJANA SEIBT

32 Gärtner hatten sich in diesem Jahr am Gemeindewettbewerb um den schönsten Garten beworben. Etwas weniger als noch im Jahr zuvor, wo die Verwaltung 39 Gärten auf der Liste stehen hatte und das in unterschiedlichen Kategorien. Das Motto in diesem Jahr „Liebeswerte Gärten – liebenswertes Wehrheim“ haben sicherlich alle auf die ein oder andere Weise erfüllt. Viele schöne Gärten hatte die Jury dabei besichtigt und im Geheimen bereits Punkte vergeben. Neun Teilnehmer gab es in der Kerngemeinde, elf in Pfaffenwiesbach, sechs jeweils in Friedrichsthal und Obernhain. Am Samstagmittag galt es nun, die Sieger des Wettbewerbs zu küren.

Bürgermeister Gregor Sommer (CDU) freute sich besonders, dass in diesem Jahr etliche neue Teilnehmer dabei waren, die dadurch auch zur Verschönerung des Bildes in ihrem jeweiligen Ort beitragen. Zu schaffen machte allen in diesem Jahr die große Trockenheit, und Wasser war ein kostbares Gut. Deshalb erinnerte Sommer auch noch einmal daran, Wasser zu sparen und zum Bewässern lieber eine Zisterne zu nutzen anstelle des kostbaren Trinkwassers.

Für viele Kategorien gab’s bei der Bewertung maximal 100 Punkte zu erreichen. Der begrünte Hof konnte höchstens 70, das Gemüsebeet der Kinder 75 und der Naturschutz im Garten 70 Punkte erreichen. Ein echter Vorzeige-Gemüse- und Bauerngarten ist der von Doris Schäfer. 98 Punkte erreichte die Pfaffenwiesbacherin und damit ein tolles Ergebnis. Von den 14 Teilnehmern in der Kategorie Zier- und Wohngarten holten Brigitte und Stefan Bauer mit 98 Punkten ebenfalls das beste Ergebnis, gefolgt vom Ehepaar Dittmer und Robert Fleckenstein. Dass die Pfaffenwiesbacher auch bei den Vorgärten ganz vorne stehen, zeigte die Punktzahl von Ingrid Simon, die mit 97 Punkten vorne lag, gefolgt von der Familie Friedrich und Renate Henschel. Den schönsten begrünten Hof kann Beate Illbruck aus Wehrheim vorweisen (63 Punkte), gefolgt von Carol Waliser. Illbruck lag auch bei den schönsten Staudenbeeten ganz vorne und erhielt 60 Punkte. Auch die Gemüsebeete der Kinder seien in einem sehr guten Zustand, lobte Sommer. Sarah Friedrich war von vier Teilnehmern die mit dem grünsten Daumen und erhielt 48 Punkte. Auch wenn es um das Thema Artenvielfalt geht, hat Familie Friedrich die Nase vorn: 88 Punkte holte sie, gefolgt von Andrea Pfäfflin und Renate Henschel. Dass Franz-Josef Salzmann in seinem Garten Naturschutz betreibt, ist angesichts seines Engagements im Naturschutzbund nicht überraschend, die Punktzahl von 65 und der erste Platz ebenso wenig. Gefolgt von Verena Staack und Familie Thorisch die sich ebenfalls unter den ersten drei Plätzen befanden.

Der Garten lehre Freundschaft, Hingabe, Pflichtgefühl, Leidensfähigkeit und Geduld – also all das, was benötigt werde, um das Leben zu meistern, war Walter Simon von der Bewertungskommission Pfaffenwiesbach und Friedrichsthal überzeugt. Er dankte den Teilnehmern für die Möglichkeit, jedes Jahr einen Blick in die Gärten werfen zu dürfen, die vielfach mit Hingabe und Liebe gepflegt werden. Für die Teilnehmer des Wettbewerbs gab es Gutscheine und Urkunden, bevor sich Salzmann mit seinem Vortrag über Vögel und Insekten, den Nützlingen im Garten, anschloss. Den Nachmittag ließen die Gärtner dann bei Kaffee, Kuchen und anregenden Gesprächen ausklingen.

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