Mit Wahlplakaten durch die Nacht gegeistert

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Die im vergangenen Jahr gegründete Bürgerliste neue offene Wählergemeinschaft hat keine Zeit verloren. Ihre Wahlplakate sind die ersten, die um die Wähler werben. Dafür sind die b-now-Leute schon um Mitternacht losgezogen.

Kandidatenlisten und Wahlprogramme sind längst veröffentlicht, jetzt geht er los, der Kampf um die besten Plakatplätze. Ganz nach dem Motto „Wer zu spät kommt, den bestraft der Wähler“, hat die in Schmitten erst im vergangenen Jahr gegründete Bürgerliste neue offene Wählergemeinschaft (b-now) nicht eine Sekunde verloren um Wählerstimmen zu gewinnen.

Nach Auskunft von Gemeindewahlleiter Marius Müller-Braun darf seit Sonntag, also genau sechs Wochen vor der Wahl, plakatiert werden. Und der Sonntag begann um Mitternacht. Als beim Fasching in Oberreifenberg noch Witze über die neue Gruppierung gemacht wurden, zeigten deren Vertreter, dass mit ihnen nicht zu spaßen ist. Mit Stirnlampen geisterten diese im Stockdunkeln herum und befestigten ihre Werbung dort, wo sie am besten gesehen wird.

Unbedarfte Autofahrer konnten beim Vorbeifahren auf die Idee kommen, dass um diese unchristliche Uhrzeit die Polizei im Einsatz sei oder Menschen, die Böses im Sinn haben und nicht erkannt werden wollen, ihr Unwesen treiben. Dass es genau um das Gegenteil, nämlich Aufmerksamkeit geht, wurde spätestens im Hellen klar. Die Wahlplakate und Banner, die farblich das Blaue vom Himmel versprechen, sind nicht zu übersehen. Ob das reichen wird, um Wähler für sich zu begeistern, muss sich zeigen. Denn Transparenz, Bürgerinformation und –dialog haben sich inzwischen alle Parteien auf ihre Fahnen geschrieben. Und ein lebenswertes Schmitten – wer will das nicht?

(evk)

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