Einführung von Götz Esser

Wechsel im Amt vor großer Kulisse

  • Harald Konopatzki
    VonHarald Konopatzki
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Nach zwölf Jahren im Amt ging gestern Abend die „Ära Bangert“ im Weilroder Rathaus formal zu Ende. Die Gemeindevertretung traf sich zur Vereidigung seines Nachfolgers Götz Esser.

Großer Bahnhof in Riedelbach: Zahlreiche Gäste aus der Hochtaunus-Politik, aus örtlichen und überörtlichen Vereinen und Institutionen sowie viele Weilroder Bürger wollten es sich nicht entgehen lassen, dabei zu sein, wenn Götz Esser (FWG) den Amtseid als neuer Bürgermeister der Weiltalgemeinde vor der Gemeindevertretung ablegt. Außerdem galt es in der Mensa des Riedelbacher Schulzentrums, den bisherigen Rathauschef Axel Bangert (SPD) würdig aus dem Amt zu verabschieden. Beide Hauptpersonen durften sich über salbungsvolle Worte freuen. Als einer der Gastredner unterstrich Landrat Ulrich Krebs (CDU) die Verdienste Bangerts um die Weiltalgemeinde in seinen beiden Amtszeiten und testierte auch Esser, engagiert, kommunalpolitisch erfahren und bestens vernetzt zu sein.

Auch die rund 160 Gäste zollten Bangert Respekt. Als er seine Entlassungsurkunde aus den Händen des Ersten Beigeordneten Peter Michel (FWG) entgegennahm, brandete langer und lauter Applaus auf – es fehlte nicht viel zum ersten „Zugabe“-Ruf.

Bangert ließ es sich nicht nehmen, Esser die Ernennungsurkunde persönlich zu überreichen. Am Montag beginnt für Esser die eigentliche Arbeit, sein erster offizieller Tag im Amt ist bereits der morgige Samstag.

Anders als in Neu-Anspach, wo außer der Amtseinführung von Thomas Pauli (SPD) etliche andere Themen auf der Agenda der Sitzung standen, hatte sich das Weilroder Parlament dafür entschieden, keine weiteren Beratungen auf die Tagesordnung zu setzen.

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