Trockene Röhren

Wenn keine Brünnlein fließen

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Wasser marsch würden die Ortsbeiräte gerne rufen. Doch die Brunnen im Ort bleiben leer. Das soll sich ändern.

Was ist mit den Ortsbrunnen los? Wo ist das Wasser geblieben? Kurt Solz (FWG) zeigte sich während der aktuellen Ortsbeiratssitzung am Montag im Alten Rathaus ziemlich besorgt.

„Seit 66 Jahren laufen die Brunnen und jetzt sind sie trocken“, berichtete er. Für ihn lag die Lösung in einer Untersuchung der Rohre. „Was nützen uns die europäischen Wasserrahmenrichtlinien, wenn wir hier in Grävenwiesbach die Sache mit dem Wasser nicht in den Griff kriegen?“, meinte er. Sein Vorschlag lautete, außerplanmäßige Mittel in Anspruch zu nehmen und die Leitungen zu reparieren und den Bau eines Reinigungsschachtes mit einzuplanen. Bürgermeister Roland Seel (CDU) wollte aber als Vorsitzender des Gemeindevorstands Zahlen auf dem Tisch haben. Erst dann könne man im Vorstand darüber diskutieren und eventuell Aufträge vergeben.

Fachleute müssen auch beim Alten Rathaus her. Der Turm sitzt schief auf dem Dach. Dort sollten ja ursprünglich Unterlagen des Geschichtsvereins gelagert werden. Doch das gehe nicht, teilte Fabian Seel (CDU) mit, da der Boden zu schwach sei. Vielleicht könnten die Unterlagen, die derzeit im Kellergeschoss des Dorfgemeinschaftshauses gelagert werden, im Feuerwehr-Lager neben dem Sitzungszimmer des Alten Rathauses untergebracht werden, wurde überlegt.

Bürgermeister Roland Seel informierte auch über die geplante Fußballgolfanlage. Und siehe da, es formte sich Widerspruch gegen dieses Vorhaben. Axel Dierker (Grüne) und Kurt Solz sprachen sich gegen den geplanten Standort aus, weil dies das beste Hundstädter Areal zum Anbau von Lebensmittel sei.

„Die Arbeiten in der Feldbergstraße laufen fristgemäß“, informierte Seel. Der Boden mache teilweise Probleme, da er an manchen Stellen verdichtet werden müsse.

Die Zunahme des Schwerverkehrs macht den Ortsbeiräten Sorgen. Wenn dann dazu auch noch die RMD-Anlage arbeite, sei mit einem hohen Verkehrsaufkommen speziell von großen Lastern zu rechnen, gab Axel Dierker zu bedenken. „Die Verkehrsbelastung durch Lkw wird definitiv steigen“, bestätigte Roland Seel. Der Ortsbeirat habe dazu noch nicht getagt, soll aber noch angehört werden.

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