Wieder Eisbrocken im Windpark

Wieder sind Eisbrocken auf dem Boden im Umkreis von 100 bis 150 Meter um Anlagen im Windpark Riedelbach gefunden worden. Das berichtet die Bürgerinitiative N.o.W. aus Neu-Anspach.

Wieder sind Eisbrocken auf dem Boden im Umkreis von 100 bis 150 Meter um Anlagen im Windpark Riedelbach gefunden worden. Das berichtet die Bürgerinitiative N.o.W. aus Neu-Anspach. „Aufmerksame Wanderer“ hätten die Brocken am Donnerstag gefunden. Dies sei der dritte Eiswurf innerhalb von sechs Wochen gewesen.

Wiederum habe eine Witterung geherrscht, die für den Taunus um diese Jahreszeit nicht unüblich sei: Hochnebel, Reifbildung an den Bäumen und Frost. Die BI ist erbost darüber, dass die Windräder wieder in Betrieb gewesen seien. „Nichts zu sehen von einer Außerbetriebnahme der Anlagen bei Eisbruchgefahr“, so die BI.

Die Eisbrocken an den Rotoren seien mit bloßem Auge zu erkennen gewesen. N.o.W.-Sprecher Ralph Bibo fordert deshalb, dass der Betrieb bei dieser Witterung eingestellt wird.

Alexander Koffka, Unternehmenssprecher des Anlagenbetreibers ABO Wind, sagte, es könne weder ausgeschlossen noch bestätigt werden, dass die Brocken tatsächlich von den Windrädern gefallen seien. Wenn Detektoren Eisbildung erkennen, dauere es zudem einen Moment, bis die Räder stehen. „Das ist kein Fingerschnippen.“ Der Eisbrocken-Fund sei aber kein Beweis dafür, dass die Anlage nicht ordnungsgemäß arbeite.

Im Übrigen sei noch kein Mensch durch solche Brocken zu Schaden gekommen. Er mache sich eher Sorgen um „Eisbrockensucher“, die bei Nebel gezielt in den Windpark gehen, sagte Koffka.

(ohl)

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