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Geplante Umweltverträglichkeitsstudie

Windwärts: Bau der sechs Windräder 2017

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Bei der Windwärts Energie-GmbH trägt man eifrig Daten zusammen, um noch in diesem Jahr die Umweltverträglichkeitsstudie für den Windpark Siegfriedseiche zu erhalten. Gebaut werden könnte frühestens 2017.

Euphorie klingt anders. Wenn man mit Bürgermeister Roland Seel über den Windpark Siegfriedseiche spricht, hört man zwischen den Zeilen doch nur sehr vorsichtigen Optimismus heraus. Was auch an den zeitlichen Verzögerungen liegen kann, die durch die finanzielle Schräglage des Investors Windwärts Energie GmbH vor einem Jahr etwa entstanden war.

Deren Sprecher Stefan Dietrich jedoch ist fest überzeugt, dass noch in 2015 alle nötigen Unterlagen für das Genehmigungsverfahren vorliegen, die Umweltverträglichkeitsstudie sei jedoch sehr aufwendig. Denn das Zahlen- und Datenwerk geht weit über die Erfassung von Schwarzstorch und Rotmilan hinaus. Also könnte es mit der Genehmigung der Bauprojektes mit sechs Rotoren schon in 2016 was werden, der Bau könnte dann erst 2017 starten, denn die Rodungsarbeiten sind nur ab Oktober bis Ende März genehmigungsfähig.

Dietrich unterstreicht auch, dass selbst diese Verzögerung keinen Einfluss auf die Rentabilität des Projektes habe. Zumal man mit einer Genehmigung in 2016 auch um das neue Ausschreibungsverfahren herumkomme. Denn ab 2017 muss der Strom sozusagen „versteigert“ werden. Dieses Projekt fällt noch unter das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die Subventionen und der Preis sind garantiert.

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