„Wir hoffen, dass die Stiftung weiter wächst“

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Heiner Eickhaus hat den Vorsitz bei der Bürgerstiftung abgegeben. Seine Nachfolge tritt ein Mann der ersten Stunde an.

Bei der Bürgerstiftung Schmitten hat es einen Führungswechsel gegeben. Heiner Eickhaus, der die Einrichtung vor drei Jahren gemeinsam mit Bernhard Eschweiler und Uwe Appel ins Leben gerufen und den Vorsitz übernommen hatte, hat den Posten nun aus privaten Gründen abgegeben. Einen Nachfolger gibt es bereits: Der Stiftungsrat hat Eschweiler einstimmig zum Nachfolger gewählt.

Entstanden war die Stiftung seinerzeit aus der finanziellen Not der Gemeinde und aus dem Wunsch heraus, Mittel zu akquirieren und damit etwas zu verändern. „Mit der Stiftungsarbeit möchten wir auch in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit eine lebens- und liebenswürdige Gemeinde gestalten“, hatte Eickhaus damals gesagt.

Eschweiler, der seit der Gründung dem sechsköpfigen Stiftungsrat angehört, bezeichnet die Arbeit auf Anfrage der TZ als Erfolgsgeschichte, fügt aber auch noch hinzu: „ . . . vor allem dahingehend, dass wir nicht gescheitert sind.“ Der Oberreifenberger, der bekanntlich für die FWG in der Gemeindevertretung sitzt und auch Vorsitzender des Burgvereins ist, ist zufrieden, dass die Bürgerstiftung bei den Menschen „angekommen“ ist, er möchte sie aber noch bekannter machen, und er hofft, dass sie noch wächst und sich weitere Schmittener engagieren. Derzeit gehören ihr 17 Mitglieder an, vor drei Jahren waren es noch 13. Der Kapitalstock ist seitdem von 20 000 auf 26 000 Euro angewachsen, an Spenden wurden 30 000 Euro gesammelt. Eschweiler: „Damit sind wir sehr zufrieden.“

Heiner Eickhaus bleibt dem Stiftungsrat, dem übrigens auch Bürgermeister Marcus Kinkel (FWG) angehört, als Mitglied erhalten, bis alle Tätigkeiten übergeben sind. „Wir danken ihm für seinen Einsatz in der Aufbauphase der Stiftung und freuen uns, dass er unserer Sache verbunden bleibt“, sagt Bernhard Eschweiler.

Auch Eickhaus hat noch einmal Bilanz gezogen: „Ich freue mich, dass die Bürgerstiftung zustande gekommen ist und hoffe, dass Schmitten durch das Engagement der Bürger noch mehr an Leben gewinnen wird.“

Nach Informationen von Eschweiler hat die Gruppe in den vergangenen zwei Jahren sehr stark den Freundeskreis Asyl unterstützt sowie Deutschkurse und Bücher finanziert. Der neue Vorsitzende macht im Gespräch aber auch noch einmal Werbung für den von der Bürgerstiftung ausgerufenen Ideenwettbewerb, an dem alle Einwohner von Schmitten teilnehmen können – auch Kinder und Jugendliche.

Denn: „Nicht nur Geld ist nötig, auch Ideen.“ Wer einen Einfall für ein gemeinnütziges Projekte in den Bereichen Soziales, Jugend, Kultur, Denkmal- oder Ortspflege hat, sollte diesen bis zum 30. Oktober an Bernhard Eschweiler, Schlossstraße 1, 61389 Schmitten, oder an bernhard.eschweiler@gmail.com schicken.

Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 30. November. Ausgeschlossen sind bereits existierende Projekte oder solche, die nur speziellen Interessen dienen. Außerdem gilt: Ideen müssen schriftlich mit Konzept eingereicht werden. Für die beste Idee steht ein Preisgeld von bis zu 5000 Euro zur Verfügung. Die Prämie muss für das vorgeschlagene Projekt genutzt werden. „Wichtig ist, dass die Ideenträger auch die Verantwortung für die Umsetzung übernehmen.“

Wer eine Frage zu dem Wettbewerb hat, kann sich unter oben genannter Mail-Adresse oder unter (01 72) 6 89 24 71 an Eschweiler wenden. Weitere Infos sind unter zu finden.

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