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Makler kümmert sich ums Forum

Was wird aus dem Filetstück?

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Neues Leben braucht das Forum. Neue Hoffnungen schürt Kai Fetzer, der Immobilienmakler, der das Gebäude erst vor kurzem unter seine Vermarktungs-Fittiche genommen hat – verbunden mit großen Hoffnungen.

„Was lange währt, wird endlich gut“, lautet ein altes Sprichwort. Ob es beim Forum anwendbar sein wird, steht vorerst noch immer in den Sternen. Denn das seit gut zwei Jahren komplett leerstehende Gebäude, einst als „Filetstück“ der Stadt gepriesen, hat noch immer keine neuen Mieter.

„Wir führen Gespräche mit zwei Interessenten“, beantwortete Kai Fetzer die Nachfrage der Taunus Zeitung. Und: „Es sieht gut aus.“ Viel mehr konnte der Makler der IMAXX, einer Immobilien-Gesellschaft der Volksbank Mittelhessen mit Sitz in Gießen, vorläufig noch nicht verkünden. Auch nicht, bis wann sich die Verhandlungen mit den potenziellen Mietern voraussichtlich noch hinziehen werden.

Gut ausgesehen hat es aber auch schon Ende 2013, als sich noch ein Neu-Anspacher Immobilienmakler um die Vermarktung des Forums kümmerte. Nach aufwendigen Innen- und Außenrenovierungen, die damals in Auftrag gegeben worden waren, sollten eigentlich schon im Frühjahr 2014 neue Mieter einziehen.

Einzelhandelsunternehmen und Gastronomiebetriebe gehörten schon damals zu den favorisierten Betreibern des Forums.

Ein Jahr später war noch immer kein einziger Mieter in Sicht, der die Räumlichkeiten des „Filetstückes“ mit neuem Leben gefüllt hätte, was der Eigentümer des Gebäudes, Ulrich Volz, damals mit großem Bedauern einräumte.

Kai Fetzer indes klingt ziemlich zuversichtlich. Obwohl die IMAXX das Gebäude erst vor rund zwei Monaten zur Vermarktung in ihren Bestand übernommen habe, liefen bereits konstruktive Gespräche mit den erwähnten Interessenten. Bei beiden handle es sich um Mieter, die fast das ganze Objekt übernehmen wollten, also sowohl das Erd-, als auch das erste Obergeschoss.

In der speziellen Art der Verbindung dieser beiden Etagen liegt laut dem Makler die besondere Attraktivität, aber auch die Schwierigkeit einer getrennten Nutzung. Daher kommen Interessenten wie diejenigen, die Fetzer eben an der Hand habe, besonders gelegen.

Während sich einer der beiden eine Gastronomie mit einem gewissen Event-Charakter vorstellen könne, mit der sich eine größere Fläche bespielen lasse, wolle der andere eher einen Einzelhandel im Forum unterbringen.

Die 100 Quadratmeter große Wohnung im Dachgeschoss sowie das Büro mit 155 Quadratmetern ließen sich ohnehin problemlos gesondert vermieten.

Kai Fetzer ist guten Mutes. Immerhin habe sich der Eigentümer zu vielen Investitionen bereit erklärt. Eine davon war die Sanierung der Decken und der hochwertigen Böden nach Auszug des einstigen Rauchercafés. „Es wird Zeit, dem Forum neues Leben einzuhauchen“, findet Fetzer. Und mit dieser Meinung steht er wahrlich nicht alleine.

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