„Bürgerliste Neue offene Wählergemeinschaft&ldquo

Sie wollen die Politik in Schmitten mitbestimmen

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33 Kandidaten aus der „Bürgerliste Neue offene Wählergemeinschaft“, b-now, treten in Schmitten zur nächsten Kommunalwahl an. Die Bürgerliste wurde am Samstag verabschiedet, Spitzenkandidat ist Christian Schreiter.

31 Mandate für die Gemeindevertretung sind bei der nächsten Kommunalwahl am 6. März in der Feldberggemeinde neu zu besetzen und vorher zu wählen. Kommt zu den bisherigen sechs Fraktionen noch eine weitere hinzu? Die neu gegründete „Bürgerliste Neue offene Wählergemeinschaft“ (b-now) ist davon überzeugt und tritt deshalb mit 33 Kandidaten vor die Wähler.

Auf einer Mitgliederversammlung wurden die Kandidaten nun vorgestellt und einstimmig gewählt. Sie kommen aus sieben der neun Schmittener Ortsteile und verteilen sich über alle Berufs- und Altersgruppen. Ein richtiger Ortsteil ist die Hegewiese zwar nicht, aber aus dem reizvollen und hoch gelegenen Wohngebiet kommen doch relativ viele derjenigen, die künftig die Politik in ganz Schmitten mitbestimmen wollen. Auch der kleinste Schmittener Ortsteil Treisberg ist vertreten, was nicht überrascht, denn hier wie dort sind die Gegner der Windräder im Naturpark besonders engagiert. Aber auch andere Gründe haben zur Unzufriedenheit mit der bisherigen Ortspolitik geführt, beispielsweise Straßenbauprojekte, und die kamen in der jeweiligen Kurzvorstellung der Kandidaten zur Sprache.

„Uns geht es um die Geschicke vor Ort – angefangen beim Schutz unseres Naturparks über die Verbesserung der Lebensqualität bis hin zu einer besseren Information und der daraus resultierenden Mitbestimmung der Bürger“, fasste Ralph Bibo den gemeinsamen Nenner der Kandidaten zusammen.

Unternehmer, Juristen, Naturwissenschaftler, viele mit akademischen Titeln, Handwerker sowie Dienstleister sind unter diesen vertreten, bis auf eine Ausnahme allen gemein aber ist, dass sie sich bisher nicht aktiv in der Politik engagiert haben. Das soll sich jetzt ändern und die besten Aussichten, das umsetzen zu können, haben die Kandidaten der oberen Listenplätze.

Die Reihenfolge hatte der Vorstand vorbereitet und als Vorschlag mitgebracht. Ralph Bibo und Annett Fomin-Fischer leiteten die Versammlung und finden sich auch auf den vorderen Plätzen zwei und drei, vor ihnen als Spitzenkandidat Christian Schreiter. Bis zu Platz zehn folgen Prof. Dr. Michael Dusemond, Matthias Gutsche, Jörg Diergarten, Andreas Kratz, James Howell, Brigitta Brüning-Bibo und Josef Broich. Zurzeit hat die stärkste Fraktion im Schmittener Gemeindeparlament neun Sitze, so dass die Bürgerliste bei 33 Kandidaten noch ein gutes Polster hat, ihre Politik nach außen zu tragen. Mit Marianne Rattay ist allerdings auch eine erfahrene Gemeindevertreterin mit im Boot, saß sie doch bis zu ihrem Rücktritt für die Grünen in der Gemeindevertretung.

Die Statuten der Kommunalwahlen sehen unter anderem vor, dass die Abstimmung über die Kandidatenliste geheim erfolgt. Das geschah, nachdem die Kandidatenliste zur Diskussion gestellt, aber keine Änderungswünsche aus der Versammlung vorgebracht wurden, einstimmig.

Vertrauensperson wurde Dr. Olaf Gierke, Stellvertreterin Martina Zimmermann, als Ersatz-Vertrauensleute wurden Josef Broich und Brigitta Brüning-Bibo bestimmt.

Sofern die Wahlunterlagen fristgerecht eingereicht und nicht beanstandet werden, muss die im August dieses Jahres neu gegründete Bürgerliste noch Unterstützerunterschriften sammeln, was unter anderem am 31. Oktober von 10 Uhr an vor der Apotheke in Schmitten erfolgen soll.

„Als nächstes werden wir unsere Kampagne planen und dabei die Themen, die Schmitten bewegen, in den Vordergrund stellen“, sagte der frisch gekürte Spitzenkandidat Christian Schreiter. Das Ohr will man von Anfang an dicht am Bürger haben. Die nächste Möglichkeit, mit Vorstand und Kandidaten ins Gespräch zu kommen, ist der Bürgerstammtisch, der am Donnerstag dieser Woche ab 19.30 Uhr im Restaurant Taunushöhe in Treisberg stattfindet.

Auch am Schmittener Weihnachtsmarkt in Oberreifenberg wird die Bürgerliste an einem Stand vertreten sein.

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