SG Niederlauken

Zweiter Vorsitzender im zweiten Anlauf gewählt

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Der Vorstand der SG Niederlauken ist wieder komplett. Und der hat jede Menge zu tun. Die Aufgaben reichen vom Heckenfest über die Müllentsorgung am Sportlerheim bis zu Problemen mit der Stromabrechnung.

Bekanntlich konnte die Jahreshauptversammlung der SG Niederlauken im Februar keinen zweiten Vorsitzenden wählen. Wolfgang Müller musste pro forma weitermachen. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde jetzt Jerzy Gollor einstimmig zum neuen zweiten Mann gewählt. Der Vorstand der Sportgemeinschaft Niederlauken ist wieder komplett.

Wie Vorsitzender Günther Wehr im Gespräch mit der TZ berichtete, hatte er nach langer Suche doch noch einen Kandidaten gefunden. Die Versammlung habe er auch genutzt, um die finanzielle Seite des Heckenfestes noch einmal aufzurollen. Im Februar hatten sich einige Mitglieder über das Minus beim Heckenfest 2014 gewundert. Der neue Kassenwart Günter Veith habe daher die Abrechnung und die Zuordnung der Buchungen noch einmal überprüft. Wie der Vorsitzende feststellte, gebe es sogar einen Gewinn, ungefähr auf dem Niveau des Jahres 2013. Die Planungen für die Neuauflage an Pfingsten laufen unter Federführung von Bernd Gräb.

Als Helfer beim Heckenfest war der neue zweite Vorsitzende vor zwei Jahren zum ersten Mal für die SG Niederlauken aktiv. Seit März ist er auch Mitglied, und künftig will er nicht nur bei der Großveranstaltung mit anpacken. Beim Fällen von Bäumen am Sportplatz hat er bereits geholfen, jetzt soll noch der Unterstand am Rasenplatz ausgebaut werden. Für die Tore am Sportplatz soll es erst mal nur neue Netze geben. Beide wünschen sich mehr Zuschauer bei den Heimspielen der Fußballmannschaft am Kammerforst. Sonntags ab 11 Uhr spielen die beiden Tischtennis im Wintergarten des Vorsitzenden in der Ratsgasse 28. Dort sind Mitspieler jederzeit willkommen.

Neu geregelt ist die Müllentsorgung an der Sportanlage. Bisher wurden private Mülltonnen oder die des Dorfgemeinschaftshauses mitgenutzt. Doch nach der neuen Abfallsatzung gibt es keine freien Kapazitäten mehr. „Das kostet jetzt Geld“, stellte Wehr fest. Der Vorsitzende hat die ungeziefersicheren Tonnen vom Heckenfest aufgestellt. Die müsse dann jemand zum Deponiepark Brandholz fahren.

Zu einem finanziellen Problem könnte die Stromabrechnung für das Sportgelände werden. Die neue Stromleitung sei 2007 verlegt, der Zähler seitdem aber nie abgelesen worden. Inzwischen seien 20 000 Kilowattstunden aufgelaufen, die jährlich gezahlte Pauschale basiere auf nur 160 Kilowattstunden pro Jahr.

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