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Die Festwiese ist Treffpunkt. Vor hier aus schwärmen die Kinder zu unzähligen Attraktionen aus.

Unzählige Attraktionen

5200 Besucher beim Familienfest in Usingen

Das Familienfest, das die Stadt Usingen und die Taunus Zeitung gemeinsam veranstalten, ist im Usinger Land zu einem fixen Termin im Sommerprogramm geworden. Und das aus gutem Grund, denn so ein tolles Spiel- und Spaß-Angebot findet sich so schnell kein zweites Mal.

Usingen - Sommer, Sonne, Spiel und Spaß. Wenn auch nicht für das Wetter, aber für alles andere sorgen die Programm-Macher der Stadt Usingen, allen voran Wirtschaftsförderin Petra Reuter, und das Team von der Taunus Zeitung mit Andreas Burger an der Spitze alljährlich beim Familienfest.

Beide haben nach vielen erfolgreichen Veranstaltungen genug Erfahrung und den Termin entsprechend ausgesucht, so dass die Zielgruppe auch diesmal nicht lange auf sich warten ließ - allen voran Familien mit Kindern, und dazu gehören natürlich auch die Großeltern, die gerne mit auf Tour gehen. Und so wurden gestern an die 5200 Besucher gezählt.

E-Bikes sind aktuell: Diese Jungs erzeugen mit Strampeln Strom, den die Mainova allerdings nirgends einspeist.

Bürgermeister Steffen Wernard (CDU), frisch aus dem Urlaub zurück, ließ es sich nicht nehmen, die Familienfest-Gäste zu begrüßen und würdigte alle Helfer und Unterstützer, die eine so große, vorwiegend auf ehrenamtlichen Schultern ruhende Veranstaltung erst ermöglichen: Vereine, Geschäftsleute, private Gruppen und Initiativen. Sponsoren nicht zu vergessen, denn sie sorgen dafür, dass sich die Eintrittsbändchen jeder leisten kann - als da sind: die Taunus Sparkasse, die Nassauische Sparkasse, die Volksbank, die Unternehmen Mainova, Süwag, Fresenius, Pikatron und Auto-Schepp.

Ponyreiten und Bull-Riding für die Kinder

Die Mainova war mit einem großen Parcours vertreten, auf dem alles ausprobiert werden konnte, was mit E-Mobilität zu tun hat, und das ließen sich nicht nur viele Jugendliche, sondern auch Erwachsene nicht entgehen.

Für die Kinder gab es Ponyreiten und Bull-Riding, wo sich die meisten aber nur einige Sekunden im Sattel halten konnten.

Am Stand der Nassauischen Sparkasse wird mit Luftballons nicht gespart, auch Finanzleiter Klemens Weil ist im Einsatz.

Wer macht nicht einmal gerne große Sprünge? Gleich zwei Bungee-Stationen gab es, an denen die Kinder Schlange standen und gut angegurtet mit Gummikraft in den Himmel schossen. Kleiner hingegen fielen die Sprünge auf den Hüpfburgen aus, doch Fußball, Basketball, Bogenschießen und weitere Sport-Stationen forderten die Besucher ebenfalls heraus. Kreative Angebote waren zudem gefragt, und mit Informationen wurde die Zielgruppe auch versorgt, so beispielsweise über die Kleinkindbetreuung im Usinger "Buchfinkennest".

Wie ein kleiner Rummelplatz präsentiert sich die obere Schlossgarten-Terrasse, auf der sich auch das Karussell dreht und von der man einen Blick bis zur Laurentius-Kirche hat.

Eine kleine Autoschau vom Autohaus Erlenhoff bot nebenbei Glücksspiel für die Kinder. Baggerfahren war auch im Angebot des Festes, und an den Hebeln des Minibaggers der Firma Dirik Bau saßen Mädchen wie Jungen und baggerten den Sand von einem Haufen auf den anderen.

Patron der Kinder

Bei der Modenschau sah man allerdings nur Mädchen, die in ihren Roben durch die Besucherreihen stolzierten. Für diesen Höhepunkt im Programm sorgte erneut die Kostümabteilung des Usinger Carneval Vereins, die über 15 fantastische Bühnenkostüme angepasst hatte - von Mary Poppins bis Madame Butterfly.

Die Taunus Zeitung ist Partner der Stadt beim Familienfest, Partner der Veranstaltung ist aber auch die Frankfurter Volksbank.

Vom Puppen- bis zum Clown-Theater war für Zuschau- und Mitmach-Spaß reichlich und bestens gesorgt. Für das leibliche Wohl natürlich auch, und so bleibt nur noch ein Lob für den Wettergott offen. Der zeigte sich einmal mehr als Patron der Kinder und Familien und ließ nur ein paar schattenspendende Wolken über den blauen Himmel ziehen. Überdies war man auf Schattenplätze unter den Bäumen des Schlossgartens angewiesen. Die ältesten der Eiben spenden übrigens schon seit rund 300 Jahren Schatten, und sie werden sicher und hoffentlich noch einige Jahre Zeugen der Usinger Familienfeste sein.

von Frank Saltenberger

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