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Vereinsfest im Doppelpack

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Motorradfreunde und Schützen feiern auf dem Eschbacher Hundeplatz

Wer in diesem Sommer Publikumsveranstaltung besucht, bekommt oft zu hören: "Endlich mal wieder." So auch beim MC Eschbacher Scorpions. Aber auch der Motorradfreunde-Verein muss erst einmal wieder Tritt fassen. Spektakuläre Vorführungen wie einst waren noch nicht im Programm, aber dennoch waren die Biker heiß auf die gewohnte Feier auf dem Eschbacher Hundeplatz.

Am Freitag ging es offiziell los, vorher hatten die Scorpions um Ralf Schoula schon einiges "auf die Beine gestellt". Ein Festzelt mit Bühne beispielsweise und alles was zur Feier dazugehört. Das Vereinshaus der Hundefreunde stand zur Verfügung, der überdachte Bereich davor und Tische und Bänke waren auch unter freiem Himmel aufgestellt. Biker mit weiter Anreise zelteten am Rande des großen Platzes, es herrschte Festivalstimmung.

Rock und Musik aus dem Egerland

Tagsüber spielten die Zweiräder die Hauptrolle, die meisten hatten ihre fahrenden Untersätze aufpoliert und präsentierten sie einem interessierten Publikum aus den eigenen Reihen, aber auch vielen Eschbachern und anderen Besucher aus der Umgebung. Die PS-stärksten Maschinen wurden ebenso bestaunt wie die Oldtimer; ältestes Motorrad war eine BMW, Baujahr 1928. Aber auch kleine 50-Kubikmaschinen fanden Interesse, etwa ein Garelli-Mini-Mokick aus den 1970ern. Letztere wurden unter anderen als Raritäten der Schau mit Pokalen ausgezeichnet. Am Abend herrschte Partystimmung, auf der Bühne rockten gleich mehrere Bands und ließen die Klippen beben.

Am Sonntag ging es an gleicher Stelle erheblich ruhiger zu. Die Eschbacher Schützen übernahmen und waren für den Frühschoppen verantwortlich, der aber genauso viele Liebhaber fand. Auch jetzt füllte sich das Zelt und mehr noch genossen den musikalischen Vormittag im Freien. "Wenn das Zelt schon einmal steht...", erklärte Vorsitzender Rüdiger Kral. Und so gut wie es ankam, wird es im nächsten Jahr bestimmt eine weitere Auflage der Vereinsveranstaltungen im Doppelpack geben. Zum erfolgreichen Frühschoppen trugen wesentlich die Musikanten um Hansi Bleher bei, die sich auf Blasmusik der feinsten Sorte verstehen, aus dem Eger- und Böhmerland zum Beispiel.

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