Verwaltung empfiehlt Aufhebung der Veränderungssperre

Über die Neubebauung der Berliner Straße 39 wird in Steinbach seit Jahren gesprochen. Ende 2012 hat der dortige Penny-Markt geschlossen, knapp zwei Jahre später ist die Apotheke ausgezogen. Seitdem steht das Gebäude leer.

Über die Neubebauung der Berliner Straße 39 wird in Steinbach seit Jahren gesprochen. Ende 2012 hat der dortige Penny-Markt geschlossen, knapp zwei Jahre später ist die Apotheke ausgezogen. Seitdem steht das Gebäude leer.

Im Februar 2015 wurden die Pläne für ein Wohn- und Geschäftshaus bekannt. Im Herbst zuvor hatte ein Investor aus dem Taunus die Immobilie vom englischen Vorbesitzer erworben. Zwei Mal wurde ein Baubeginn angekündigt, doch dann wurde die Immobilie 2016 erneut verkauft: an die Amadeus Projektbau GmbH. Weil diese höher und dichter bauen wollte, als es der vorherige Investor mit der Stadt abgestimmt hatte, hat das Stadtparlament im Dezember vergangenen Jahres eine Veränderungssperre für die Berliner Straße 39 erlassen. Damit – und mit dem Beschluss, dass ein Bebauungsplan aufgestellt wird – , hatte sich die Politik Einflussmöglichkeiten gesichert. Mit Veränderungssperre kann nur nach vorliegender Baugenehmigung gebaut werden.

Nun richtet sich Amadeus nach den Wünschen der Stadt, die Sperre ist nicht mehr nötig. Die Verwaltung empfiehlt der Politik daher, die Veränderungssperre aufzuheben, ebenso den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan. Die Stadtverordneten haben die Vorlage in ihrer jüngsten Sitzung zur endgültigen Beschlussfassung in den Bauausschuss verwiesen. Dieser kommt am Dienstag, 11. Juli, um 19 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses zusammen. Stimmen die Kommunalpolitiker der Aufhebung und der Bauplanung zu, ist der Weg für den Investor frei. she

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare