1. Startseite
  2. Region
  3. Hochtaunus

Viele Gespräche, einige Vertragsabschlüsse

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

ualoka_wehrheim_glasfase_4c
Adis Islamovic von der Deutschen Glasfaser mit Ortsbeiratsmitglied Michael Falz im Beratungsgespräch. © Christina Jung

Wehrheim-Friedrichsthal (cju). Für den Friedrichsthaler Ortsbeirat ist Glasfaser für schnelles Internet sehr wichtig. Deshalb bemühte sich das Trio um einen Infostand im Dorf, der am Dienstagnachmittag Station vor dem ehemaligen Dorfladen machte. Schließlich läuft die Frist für die Nachfragebündelung in Wehrheim und den Ortsteilen am kommenden Samstag, 9.

April, aus. Dann müssen 40 Prozent aller Haushalte einen Vertrag mit dem Unternehmen abgeschlossen haben, damit das für alle Ortsteile den Ausbau vornimmt.

Die Friedrichsthaler nutzten die Gelegenheit gerne, um sich umfassend informieren zu lassen. Zehn bis 15 Beratungsgespräche führt Adis Islamovic von der Deutschen Glasfaser aktuell im Durchschnitt täglich. Er möchte den Menschen nichts aufschwätzen, sondern sie informieren sagt er. Dabei geht es natürlich auch darum, Verträge über einen Glasfaseranschluss abzuschließen. Die Vorteile liegen seiner Meinung nach klar auf der Hand: »Die Kunden erhalten schnelles Internet und können so viel besser arbeiten.« Gerade mit Blick auf Homeoffice sei dies ein wichtiger Standortvorteil.

Aber auch im Privatsektor tue sich einiges, was das Fernsehen und die Anzahl und Qualität der Sender angeht. Der Vertrag, der abgeschlossen wird, bringe keine zusätzlichen Kosten. Für ein Jahr würden monatlich 24,99 Euro fällig. Danach kostet es je nach dem gewählten Paket etwas mehr. Dafür bekomme man allerdings den Anschluss kostenlos ins Haus gelegt. Für ihn ist es wichtig, die Kunden zu überzeugen. Seine Stimme hat sich daran gewöhnt, dass sie so viel beansprucht wird. Für den Abend gibt es aber schon mal einen Kamillentee, mit dem sie besänftigt wird.

Quote in den Ortsteilen höher

Der Ortsbeirat hat mit Interesse festgestellt, dass in den Ortsteilen die Quote jener, die gerne Glasfaser verlegt haben möchten, höher als in der Kerngemeinde ist. Manch einer propagiert, das Projekt zusammen mit Kransberg zu realisieren. »Das ist schneller gemacht«, sagt ein Passant, der bereits einen Vertrag abgeschlossen hat. Dies könnte jedoch problematisch werden, da Kransberg bekanntlich ein Stadtteil von Usingen ist und eben nicht zu Wehrheim gehört.

Bekanntlich ist am Samstag die Anmeldefrist für Glasfaser zu Ende. Ob es eine Verlängerung geben wird, vermag Islamovic aktuell nicht zu sagen. Das hänge von den Zahlen ab, die bis zum Stichtag erreicht sind.

Für die Politik, und hier ist nicht nur der Ortsbeirat gemeint, ist es jedenfalls sehr wichtig, dass das Apfeldorf und seine Ortsteile am schnellen Internet teilhaben können. Dies sei ein wichtiger Wettbewerbsfaktor, so beispielsweise die Einschätzung der Union in Wehrheim.

Am Dienstagnachmittag kamen, so der Kundenberater, einige Interessenten, die sich über das Thema schlau machen wollten. Für Islamovic eine gute Sache, denn er konnte auch einige Verträge abschließen. Für die kommende Woche hat er noch einige Beratungsgespräche vereinbart. Er hofft, dass Wehrheim mit dabei ist beim schnellen Internet.

Wer sich ohne Beratungsgespräch im Internet selbst schlau machen möchte, kann dies unter der Adresse www.deutsche-glasfaser.de tun.

Auch interessant

Kommentare