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Viele Sanierungsfälle in Niederlauken

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Seit etwa einem Jahr arbeiten (von links) Patrick Löw, Tanja Pietzonka, Hans-Jürgen Geißler und Isabel Prüfer im Ortsbeirat von Niederlauken zusammen. © Sabine Neugebauer

Weilrod-Niederlauken (sng). Die Risse am Dorfgemeinschaftshaus in Niederlauken sind mehr und größer geworden. Dies stellte Ortsvorsteher Hans-Jürgen Geißler (FWG) nach einem Rundgang ums Haus nach dem jüngsten Sturm fest. Schon seit Jahren bittet der Ortsbeirat die Gemeinde darum, das Gebäude zu renovieren, bevor es ein Sanierungsfall wird. »Es wird jetzt Zeit«, sagte Geißler im Gespräch mit dieser Zeitung.

Und auch innen ist das Gebäude in die Jahre gekommen. Ein Reinigungseinsatz, bei dem auch das Gebälk innen gesäubert werden soll, plant der Niederlaukener Ortsbeirat aus Geißler sowie seiner Stellvertreterin Tanja Pietzonka, (FWG) Isabel Prüfer (FWG), Patrick Löw (FWG) und Marco Uhrig (FWG). Dafür muss ein fahrbares Gerüst organisiert werden, denn der Raum ist sehr hoch.

Zwei weitere Sanierungsfälle im Dorf sind die Treppenanlage zur Kirche und die Brücke über den Sattelbach am alten Rathaus. »Da sind richtig große Brocken herausgebrochen«, beschrieb Geißler die Situation an der Bachquerung. Er schlug vor, zumindest die Tonnage zu begrenzen. Die Sanierungsarbeiten seien im zurückliegenden Jahr auch schon Thema von Ortsbeiratsitzungen und einer Ortsbegehung gewesen, berichteten die Ortsbeiratsmitglieder. Bei der Ortsbegehung seien viele Mängel festgestellt worden, blickte Pietzonka zurück. Aber vieles davon habe die Gemeinde schon behoben, wie Unfallgefahren auf dem Friedhof, Schäden an der Trauerhalle oder das marode Regenfallrohr am Dorfgemeinschaftshaus, freute sie sich.

Neue Medien in der Pandemie

Geißler ergänzte, dass am Spielplatz der Zaun und das Sonnendach repariert wurden, der Sattelbach freigeschnitten, aber der Schlamm am Wehr noch nicht entfernt wurde. Auf der To-Do-Liste stehe auch noch das Treppengeländer von der Straße An der Mühlwiese zur Kirchgasse. Da seien die Stützen zum Teil durchgerostet. Isabel Prüfer betonte, Corona habe die Möglichkeiten im zurückliegenden Jahr stark eingeschränkt. Daher sei eine Facebook-Seite für Niederlauken eingerichtet worden, genauso wie ein Instagram-Account, die Homepage werde erneuert. Eine Bank am Urnengrabfeld auf dem Friedhof wurde aufgestellt. Neue Hundekotbehälter seien installiert worden, zwei weitere in Planung. Am Weilroder Umwelttag habe sich die Dorfgemeinschaft beteiligt, die gespendeten Blumenzwiebeln wurden gesetzt. Und wie in jedem Jahr wurden die Blumenkästen bepflanzt und zum Winter wieder abgeräumt.

Wenn die Pandemielage es zulässt, sollen aber wieder mehr Aktivitäten geplant werden, waren sich alle einig. Allem voran soll das Backes wiederbelebt werden. Marco Eschelwek und Albrecht Cromm sind bereit, wieder einmal im Monat einen Backtag anzubieten. Wer dabei mitmachen möchte, kann sich gerne beim Ortsbeirat melden.

Bushäuschen als Bücherschrank?

Die nächste Ortsbeiratsitzung soll am Donnerstag, 3. März, 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus stattfinden. Dann soll auch die Aufstellung eines öffentlichen Bücherschranks diskutiert werden. Nachdem es nicht gelungen sei, eine alte Telefonzelle zu organisieren, komme eventuell auch ein Umbau des alten Buswartehäuschens in der Dorfmitte in Betracht. Außerdem soll noch einmal über den Antrag für Tempo 30 auf den Durchfahrtsstraßen gesprochen werden.

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