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Was passiert mit den Gebäuden der Gemeinde?

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Das Windener Backhaus steht auf der Liste des Arbeitskreises Liegenschaften mit dem Ziel der Übernahme durch einen Verein. © Sabine Neugebauer

Weilrod. (sng). Der »Spagat zwischen Liebhaberei, Historie und Verwendung von Steuergeldern«, kam in der jüngsten Sitzung des Weilroder Bauausschusses im Bürgerhaus von Emmershausen zur Sprache. Ausschussvorsitzender Dr. Markus Hammer (FWG) berichtete, dass es schon »viel Arbeit« in der vorhergehenden Legislaturperiode gemacht habe, den Liegenschaftsbericht fertigzustellen.

Der Arbeitskreis Liegenschaften empfiehlt in seinem Bericht, dass für mehrere gemeindliche Gebäude das Gespräch mit Ortsbeirat und je nach Ortsteil mit den entsprechenden Vereinen oder der Dorfgemeinschaft zur Übernahme und Unterhaltung sowie Nutzung gesucht werden soll. In Altweilnau ist dies das Wiegehäuschen, in Finsternthal das Alte Rathaus mit Backhaus, in Hasselbach der Bildstock in der Ortsmitte, wobei die katholische Kirche mit ins Gespräch geholt werden soll, in Oberlauken das Wiegehäuschen, in Rod an der Weil das Backhaus, wobei auch die Veräußerung an einen privaten Interessenten infrage kommt und in Winden das Backhaus.

Die Notunterkunft in Mauloff soll nicht verkauft werden, aber bei der Neugestaltung des Platzes im Rahmen des Dorfentwicklungsprogrammes mitberücksichtigt werden. Für das Alte Forsthaus in Rod an der Weil gibt es derzeit einen Kaufinteressenten, dem ein konkretes Angebot auf Grundlage der Schätzung durch das Ortsgericht gemacht wurde. Allerdings müsse hierbei eine Vereinbarung für die Nutzung des Hofes gemacht werden, damit er weiterhin für Veranstaltungen oder als Parkplatz für das Familienzentrum genutzt werden könne, ergänzte Hammer.

Keine AG

Für die jeweiligen Gebäude müsse ein Konzept vorgelegt werden, fügte Mario Lauth (FWG) hinzu. Der Bericht wurde vom Ausschuss zur Kenntnis genommen und die Verwaltung beauftragt, die nötigen Schritte zu unternehmen.

Zum Antrag der Grünen eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe »Zukunftsorientierte Städteplanung« zu gründen wurde seitens der FWG bevorzugt, dass das Thema vom Bauausschuss selbst behandelt werden solle. Auch für die SPD sei dies der einfachere Weg, sagte Klaus-Peter Stamm. Marlis Teubert (Grüne) dagegen würde eine Arbeitsgruppe bevorzugen, da dann auch Nicht-Bauausschuss-Mitglieder dabei sein könnten. Sie enthielt sich bei der Abstimmung, die sechs Stimmen für die Bauausschuss-Variante ergab.

Bürgermeister Götz Esser (FWG) teilte derweil mit, dass der Verkauf der Grundstücke im Neubaugebiet Neuerborn am 30. März begonnen habe.

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