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Was wollen die Bürger in ihrer Gemeinde?

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Dorfentwicklung startet Umfrage in Schmitten - Anonymität der Teilnehmer in jedem Fall gewährleistet

Schmitten -Im Rahmen der Dorfentwicklung Schmitten startet jetzt die erste Phase der Bürgerbeteiligung. Der Hintergrund: Im vergangen Jahr ist die Gemeinde mit allen Ortsteilen ins hessische Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen worden. Ziel ist es, die Attraktivität der Kommune zu fördern. Im ersten Schritt wird ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) erarbeitet.

Die Gemeinde wird dabei begleitet vom Amt für den ländlichen Raum des Hochtaunuskreises und unterstützt von der cima Beratung + Management GmbH aus Frankfurt. Eine Steuerungsgruppe aus engagierten Bürgern sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung begleitet den Gesamtprozess. Im Rahmen der Konzepterstellung ist ab sofort eine vierwöchige Bürgerbefragung vorgesehen. "Damit wollen wir herausfinden, wie Schmitten von seinen Einwohnern wahrgenommen wird und welche Verbesserungsmöglichkeiten bestehen", erklärt Schmittens Bürgermeisterin Julia Krügers.

Vorausgegangen sind Analysen des Beratungsbüros und Ortsbegehungen in den einzelnen Ortsteilen. Der Fokus lag hier auf Leerständen und möglichen Entwicklungsflächen sowie Treffpunktfunktionen im öffentlichen Raum. Um grundsätzliche Perspektiven und daraus ableitbaren Projekte für eine nachhaltige Entwicklung herauszuarbeiten, sollen die Bürger möglichst frühzeitig mit eingebunden werden.

Laut Sebastian Holtz vom Amt für den ländlichen Raum und cima-Projektleiter Dr. Stefan Leuninger stehen nach den Leitlinien zur hessischen Dorferneuerung vier Handlungsfelder im Mittelpunkt der Befragung: die demographische Entwicklung, die Wohnraumbedarfe und -entwicklung, die Versorgungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze sowie das bürgerschaftliches Engagement und die Infrastruktur in Schmitten.

"Ziel der Umfrage ist es, neben dem Herausarbeiten aktueller Stärken und Schwächen auch Perspektiven und Ansätze zur Stärkung der Attraktivität zu entwickeln, um Schmitten nachhaltig und für alle Bevölkerungsgruppen jeden Alters zu gestalten", erläutert die Bürgermeisterin.

Im Auftrag der Gemeinde und in Abstimmung mit der Steuerungsgruppe hat das Beratungsunternehmen cima die Befragung im Online-Format organisiert. Es gibt aber auch die Möglichkeit, an zentralen Orten in jedem Ortsteil oder im Rathaus den Fragebogen abzuholen, in dann handschriftlich auszufüllen und im Rathaus wieder abzugeben. "Die Anonymität der Teilnehmer ist in jedem Fall gewährleistet", versichert cima-Projektleiter Dr. Leuninger. Der Online-Fragebogen ist bereits seit vergangenem Freitag auf der Homepage der Gemeinde freigeschaltet. Bis Anfang Juli können sich die Bürger nun aktiv am Entwicklungsprozess beteiligen und eigene Ideen und Vorschläge einbringen. Für eine möglichst hohe Mitmachquote wird der Zugangslink zur Umfrage auch einigen Institutionen, Vereinen und Verbänden in Schmitten zugeleitet.

Jugendforumin Planung

Am vergangenen Wochenende haben ehrenamtliche Mitglieder der Steuerungsgruppe zudem Flyer in alle Haushalte verteilt. Darauf befinden sich auch der QR-Code, der direkt zur Online-Umfrage führt, sowie die Adressen, an denen man den Fragebogen abholen kann.

Die Ergebnisse der Bürgerbefragung sollen zeitnah veröffentlicht werden. "In einem weiteren Schritt ist ein Jugendforum geplant, um die Bedarfe der jüngeren Bevölkerungsgruppe explizit abzufragen", kündigt Krügers an.

Projektbearbeiterin in der Gemeindeverwaltung ist Marion Dietrich, sie steht für Fragen per Mail unter dietrich@schmitten.de oder unter Tel. (0 60 84) 46 33 zur Verfügung. Regelmäßige Informationen gibt es auch online unter www.schmitten.de /dorfentwicklung.

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