Ärger ist vergessen

Friedrichsdorf hat Grenze nach Wehrheim aufgehübscht

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Lange hat es gedauert, bis die Stadt Friedrichsdorf ihren „Grenzübergang“ ins Apfeldorf in Schuss gebracht hat. Jetzt sind die Arbeiten beendet und die bösen Worte verklungen. Zeit, sich das Ergebnis einmal genauer zu betrachten.

Es wurde viel gezetert – vor, aber vor allem während der Sanierung der Straße „Bahnhof Saalburg“. Und wie es im Leben so ist: Nach dem lautesten Ärger folgt häufig stille Freude. Am Schnittpunkt zwischen dem Apfeldorf und (ehemaliger) Zwiebackstadt Friedrichsdorf ist Ruhe eingekehrt, der „Grenzübergang“ zwischen Limes und Landesstraße ist wieder in Schuss. Dazu gab es noch eine neue Straßenbeleuchtung und auch die Bürgersteige wurden erneuert. Auch die letzten Verkehrsschilder sollten mittlerweile angebracht sein.

Dieses Stück Friedrichsdorf ist längst gefühltes Wehrheim – bis zum zuständigen Rathaus in der Hugenottenstraße sind es 9,3 Kilometer Autofahrt – die Wehrheimer Verwaltung liegt nur 2,7 Autokilometer entfernt. Und so war es nur logisch, dass sowohl der Wehrheimer Ortsbeirat als auch die Gemeindepolitik lange (und lange vergeblich) die Fühler Richtung Nachbarstadt ausstreckten, um eine Verbesserung zu erreichen.

Selbst Google Maps kennt die Straße „Bahnhof Saalburg“ nicht – für den Internetdienst läuft die Köpperner Straße einfach weiter. Kein Wunder, dass es dauerte, bis sich Friedrichsdorf der Sache annahm. Dass sich Sanierung und die Sperrung der Bundesstraße teilweise überschnitten, war unglücklich.

Umso erleichterter sind die Wehrheimer jetzt. „Ich bin froh, dass Friedrichsdorf nach vielen Jahren den Straßenteil saniert hat und dieser wieder gut genutzt werden kann“, bilanziert Bürgermeister Gregor Sommer (CDU). „Der Stadt danke ich ausdrücklich für die Erledigung.“ Wehrheims Ortsvorsteher Stefan Velte (CDU) stößt ins gleiche Horn. Nach Jahren des Bittens und Drängens sei es nun endlich so weit, dass ein Haken an die Sache gemacht werden könne.

Laut Friedrichsdorfer Verwaltung hat die grundhafte Sanierung inklusive Straßenbeleuchtung und Kanalarbeiten 320 000 Euro gekostet.

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