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Solaranlage in Munitionslager nicht möglich

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Wehrheim -Das Bundesverteidigungsministerium lehnt endgültig die Forderung der Wehrheimer Sozialdemokraten nach einem Solarpark im Munitionslager Wehrheim/Köppern ab. Was bei den Genossen natürlich für lange Gesichter sorgt.

Zur Vorgeschichte: Mehrfach hatten die Wehrheimer Sozialdemokraten in den vergangenen Jahren den Versuch unternommen, auf dem Gelände des Munitionslagers die dortigen Flächen für einen großen Solarpark zu nutzen.

Erster Anlauf vor zehn Jahren

Bereits vor rund zehn Jahren war der erste Versuch der Wehrheimer SPD mit Hilfe des inzwischen verstorbenen Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Schabedoth hierzu gescheitert. Doch auch andere wie Bürgermeister Gregor Sommer (CDU) hatten dafür gekämpft.

Aktuell hatten die Sozialdemokraten mit Hilfe der Bundestagsabgeordneten Natalie Pawlik aus dem Wetteraukreis mehrfachen Schriftwechsel mit dem Bundesverteidigungsministerium. Von dort kam nun eine klare Absage.

Freiflächen dienen dem Naturschutz

In der Begründung hieß es, dass die Freiflächen dem naturschutzrechtlichen Ausgleich für den baulichen Eingriff in Natur und Landschaft dienten. Die Bunker und Gebäude könnten zudem aus Gründen des vorbeugenden Brandschutzes nicht genutzt werden.

"Diese Fakten müssen wir leider akzeptieren." sagen die Ortsvereinsvorsitzende Judith Heck und die Fraktionsvorsitzende Heidrun Mony. "Deshalb werden wir über die Gemeindevertretung den Versuch unternehmen, die Thematik der erneuerbaren Energien für Wehrheim anders voranzutreiben."

Auch eine Beteiligung Wehrheims am geplanten Windpark Winterstein sei nach den Informationen aus der jüngsten Gemeindevertretungssitzung für die SPD Wehrheim noch lange nicht vom Tisch, sagte Heidrun Mony. red

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