1. Startseite
  2. Region
  3. Hochtaunus
  4. Wehrheim

Wehrheim: Nicht alles bleibt beim Alten

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Inka Friedrich

Kommentare

WEHRHEIM - (inf). Alles wie immer - oder doch nicht? Im Apfeldorf kann man auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken.

Erstmal die Dinge, die beim alten geblieben sind: Wehrheims Bürgermeister heißt erneut Gregor Sommer (CDU). Im September bestätigten ihn 80 Prozent der Wähler für eine vierte Amtszeit - ein starkes Ergebnis. Der Mai bescherte Wehrheim erneut eine neue Apfelblütenkönigin: Celin Sonnenberg wurde zu Celin I. und das Apfelblütenfest ein voller Erfolg, wenngleich es in diesem Jahr ein wenig kalt ausfiel.

Aber es gab auch einige Neuigkeiten: Wehrheim als Apfeldorf hatte erstmals Besuch von Apfelweinfreunden aus der Bretagne, die gerne eine dauerhafte Freundschaft mit der Hochtaunusgemeinde pflegen möchten, ganz ähnlich wie eine Städtepartnerschaft. Seit dem 27. November können die Bürger des Apfeldorfs nun offiziell über die Entwicklung ihrer Gemeinde diskutieren, nachdem bereits im März der erste Grundstein vom BUND mit ihrer eigenen Initiative "Dorf mit Zukunft" gelegt worden war und zahlreiche Bürger sich mehr Beteiligung wünschten. Heiß diskutiert wurde in Wehrheim auch das Baugebiet Mühlberg. Die Pläne standen vor allem bei Umweltschützern stark in der Kritik, da das geplante Baugebiet auf bestem Wehrheimer Boden errichtet werden sollte. Nun wird es doch nicht realisiert.

Ein Aufreger für viele war der geplante Ausbau der Taunusbahn. Hier spalten sich die Gemüter. Während Pendler den Ausbau begrüßen, sorgen sich andere um den Wertverfall der eigenen Grundstücke, um den entstehenden Lärm und die mögliche Umweltzerstörung.

Und eine geradezu überwältigende Hilfsbereitschaft der Wehrheimer zeigte sich am 13. Dezember: Denn da ließen sich weit über 1000 Leute typisieren, um dem Leukämiekranken Felix zu helfen.

Auch interessant

Kommentare